Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Meiner Wahrnehmung zufolge ist die zurückliegende Zeit der längste Winter, den ich je erlebt habe. Der Kamin läuft nachts immer noch. Blicke ich zurück in meinen Fotos, zeigt mir ein Foto von Anfang Oktober vorigen Jahres, dass da bereits der Kamin brennt. Übersetzt heißt das: seit acht Monaten Kälte und Heizen. Ich habe es so unendlich satt.
Unsere Gewächshäuser wurden erst grob gereinigt und dann in den letzten Tagen bzw. Wochenenden wie diesem von der Frau aufgearbeitet. Endlich konnten wir auch wieder unsere eigene kompostierte Erde verwenden, nachdem der Komposter freigeräumt wurde.



Das Auspflanzen der Tomaten usw. trauten wir uns bisher nicht. Wir hatten ja 2029 mal den Fehler gemacht, bei sonnigstem Wetter, aber vor den Eisheiligen, unsere Pflanzen rauszusetzen. Der Schaden war immens … jetzt heißt es, es wird besser, aber nachts immer noch bei 3–6 Grad, zu wenig. Wir warten noch ein bisschen ab.
Die Rosen stehen auch in den Startlöchern und werden wohl nächste Woche, wenn das Wetter stimmt, sich aufmachen zur ersten Runde.



