40 Grad im Anmarsch: Dachdämmung & Sommer im Garten

Nach einem kurzen, wirklich kalten Wettereinbruch, den man wohl Schafskälte nennt, kam die Sonne zurück. Die Temperaturen sollen nun auch hier auf über 40 Grad steigen. Wie im vorigen Post schon erwähnt, macht man bei der Hitze ab Mittag gar nix mehr.

Ich widme mich dem Projekt, das Dach der Ponderosa zu dämmen. Dazu mussten erst mal OSB-Platten besorgt werden, was mit unserem Auto von der Größe her nicht möglich ist. Also einen Kollegen gefragt, der so nett war, mit mir den nächsten Baumarkt anzufahren.

Blockhausdecke
Dann erst mal die Stoffverkleidung von vor Jahren von der Decke entfernen.
Dann ging es weiter mit unserem Freund Fredi: OSB-Platten zuschneiden und unter die Decke bekommen. Nach einem Tag war die erste Hälfte geschafft – und ich auch!

Zwei Tage später das gleiche Spiel mit unserem Freund Rob. Allein wäre das nicht händelbar gewesen. Danke euch beiden für die Hilfe.Am Folgetag brachte ich noch irgendwas um die 20 Leisten drumherum an.

Genialerweise hatte unser lieber Nachbar Steve gleich am nächsten Tag Zeit, sein Side Business – Dach dämmen mit Cellulose einblasen – zu bewerkstelligen. Alles in allem hatten wir damit einen guten Lauf.

Nun möchte die Frau demnächst noch die Decke mit Stoff verkleiden, was nochmal eine Aktion wird. Das Überkopfarbeiten ist doch sehr anstrengend, habe ich festgestellt.

Der Garten macht, was er soll … die grüne Hölle lebt! 

Hirschkäfer
Inklusive unserer Hirschkäfer.
Hirschkäfer-brandenburg
So viele Engerlinge wie dieses Jahr hatten wir sowieso noch nie.

In der Erde beim Auflockern für die Beete ab und an, ja, aber dieses Jahr selbst in den großen Maurerkübeln, die wir als Pflanztöpfe benutzen – unzählige. Wir haben sie umgesetzt und gut ist.

garten-knirschen
Der erste Kirschbaum hat fertig. Die elendige Hitze, gepaart mit ein paar Schauern zwischendrin, lässt die Früchte bereits am Baum schimmeln.

Aber hey … im Moment macht der Garten Schlaraffenland-Modus. 

Man geht raus und pflückt sich sein Obst fürs Morgenmüsli. Besser geht nicht.

Den Katzen geht’s beiden gut und sie machen bei diesem heißen Wetter das einzig Richtige … schlafen. 🙂

Unsere liebe Schmatze
Unser niedlicher Schmaterich

Als Nächstes stehen also die Deckenverkleidung der Ponderosa sowie die Photovoltaikanlage auf dem Plan, die auf das Dach der Terrasse gebaut werden soll. Es bleibt spannend und wird hoffentlich etwas kühler … 40 Grad müssen ja nun nicht unbedingt sein.

Die Bauernregel sagt jedoch etwas anderes:

„Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“

Tja … ratet mal, um welchen Tag es sich handelt … genau, den 27. Juni. Da werden hier 41 Grad vorhergesagt.

Die Frau hat erstmalig im Sommer hier beschlossen, nicht mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Der Rückweg, 8 km Landstraße, wäre nachmittags einfach zu heiß und anstrengend.

Gartenhaus
Ach so, fast vergessen: Ein Blockhaus hab ich ja auch noch mit aufgebaut … 🙂
Auch sehr schön dieses Jahr..:)

Pfingsten, Ende Mai ’26 – & es ist sommerlich

Das Pfingstwochenende Ende Mai 2026 fühlte sich bereits wie Hochsommer an. Zwischen Gartenarbeit, Rosenblüte und dem Kampf gegen kniehohes Unkraut zeigte sich unser Selbstversorgergarten von seiner besonders wilden Seite.

Ok, das Ende des Mais war von den Temperaturen her schon eher fast hochsommerlich. Sonnenstunden am Tag? 10–12, mehr ging fast gar nicht. Ich ergriff die Chance und machte mich ans Werk, all unsere Holzhütten zu streichen. Das vorige Jahr mit Wind und Regen gab das nicht her, darum war es dieses Jahr umso dringender. Die Ponderosa als Erstes, dann das Dakota Lab, gefolgt vom Dakota Home.

An den meisten Tagen wurde es gegen Mittag so heiß, dass man dann aufhören musste. Ist wohl ein Nachteil, wenn das Grundstück südwestlich ausgerichtet ist. Aber geschafft ist geschafft. Übrig wären nun noch eine Terrasse, eine Außenwerkstatt und eine Außenküche. Ich bin optimistisch, das dieses Jahr noch hinzubekommen.

Die nächsten drei Tage ist Regen angesagt. Gut für Mutter Erde und auch für unsere allesamt leeren Wassertonnen. Der Verbrauch des Regenwassers hat sich durch die hohen Temperaturen natürlich ebenfalls gesteigert, denn gerade junge Pflanzen in unserem Selbstversorgergarten benötigen bei solchen Temperaturen viel Wasser. Alles in allem haben wir in diesem Frühjahr bereits 3000 Liter verbraucht.

Insgesamt kann man sagen, dass der Begriff „Grüne Hölle“ bei uns wieder greift. Der Rasen entwickelt sich prächtig zu einer Wiese aus irgendwas. Das Unkraut, vorwiegend da, wo man es nicht haben möchte, steht kniehoch. Keine Chance, da hinterherzukommen. Nun haben wir ja absichtlich wilde Ecken in unserem Garten, aber auf den Wegen wäre es schon schön, laufen zu können.

Bei den heutigen Bildern handelt es sich fast ausschließlich um unsere Rosen, die ihre erste Runde Blüten schmeißen. Das Dakota wird ja jedes Jahr ab Mai von Rosen überwuchert – so auch dieses Jahr. Die Pfingstrosen haben das zu Pfingsten wohl verpennt und kamen erst eine Woche später, dafür aber in voller Pracht.

Rose, Rosa Damascena
Rose Gloria Dei
Rose Heritage
Rose Heritage an der Ponderosa
Rose New Dawn
Rose Perre de Ronsard
Die Pfingstrosen haben das zu Pfingsten wohl verpennt und kamen erst eine Woche später, dafür aber in voller Pracht.
Unser Salbei am blühen
Bei unserem alten Mädchen macht sich leider das Alter immer bemerkbarer. Sie schläft nun mit ihren weit über 20 Jahren immer mehr, und in der prallen Sonne liegen mag sie (zum Glück!) auch nicht mehr. Mittlerweile hat sie sich entschlossen, am Kopfende im Bett zwischen uns zu schlafen, was früher undenkbar gewesen wäre.

Der Schmaterich hat seinen Platz unter dem Terrassentisch auf einem gepolsterten Stuhl gefunden, wo er nachts, aber auch tagsüber, gerne schläft und liegt.