Mitte August ’26 in Brb.: Hitze, Garten, Igel und jede Menge Kleinkram

Die Hoffnung auf beständiges Sommerwetter haben wir mittlerweile komplett begraben. Die letzten vier Wochen ging es weiter wie gehabt: heiß, kalt und ab und an Regen. Sich damit zu nerven, macht komplett keinen Sinn, da man es ja eh nicht beeinflussen kann. Ich bin trotzdem genervt.

So verbrachte ich die Zeit mit viel Kleinkram. Der Boiler in der Ponderosa musste ja runtergesetzt werden, damit ich die Decke fertig dämmen kann. Das klappte gut mit einem Kollegen, dessen Beruf das mal war.

Der Rasen wollte gemäht werden, Rosen weiter beschnitten und der wilde Wein in Zaum gehalten werden. Unser guter Freund, der uns hier mehr als gewöhnlich immer geholfen hat, brauchte mal Hilfe, um den Giebel seines Hauses einzurüsten, und mittlerweile wieder abzurüsten, was ja alles kein Problem war.

Zwischendurch hatten wir zweimal Besuch und eben wieder Tage mit weit über 30 Grad, an denen ich beschlossen habe, ab Mittag gar nichts mehr zu machen. Meine Gesundheit ist mir einfach wichtiger.

Der Garten macht, was er macht. Sinnfrei, sich darüber Gedanken zu machen. Das Gießen vor heißen Tagen in der Früh dauert 60–90 Minuten, da die Stab-Tauchpumpe eine eher mittelmäßige Pumpleistung hat, um das Regenwasser aus den 1000-Liter-Fässern auf die Beete zu bekommen.

garten-Tomaten
Die Überkopftomaten funktionieren, wenn auch nicht so, wie gedacht.
Haben die Vögel ausgesät
Unsere Sonnenblumen geben alles und all die Bienen und Vögel freuen sich.
Der Pfirsichbaum hängt zum Brechen voll und es sollten alsbald die ersten Pfirsiche reif sein.
Da wir ja das erste Mal Salat in Mauertuppen angebaut haben, konnten die Nacktschnecken diesen nicht sofort nach dem Aus-der-Erde-Gucken abfressen. Der Ertrag war so viel, dass wir irgendwann aufgehört haben zu ernten und ihn einfach wachsen ließen. Dass er so, wie er dasteht, in die Blüte geht, hatten wir, wie gesagt, noch nie.
Die Rosen machen ihre zweite Runde.
Die Rosen machen ihre zweite Runde.

Was dieses Jahr wohl neben dem Wetter das Nervigste ist, sind Fliegen. Man wird sie einfach nicht los und es sind viele, sehr viele. Was dagegen dieses Jahr hier kaum da ist: nervige Mücken. Mal da, mal dort, aber so wenig waren es noch nie. Ich will mich nicht beschweren, darf so bleiben.

Hornissennest an der Ponderosa
unser Hibiskus
Unsere alte Dame
Regen mag er ja nu so gar nicht unser Schmater
bei über 30 Grad geht die Katze in den Wein
der Schmater versucht es mit niedlich im Schatten

Seit Jahren haben wir wieder einen Igel.

Wir hatten ja zum Beispiel bereits 2019 einen Igel hier, sein Name war Gustav Adolf. Dieser war ja auch schon sehr frech und hatte auch keine Angst davor, beim Fressen von der Bulldogge erwischt zu werden.

Dieser jetzt wird wohl ebenfalls aus dieser Familie kommen, denn wirklich Angst hat er keine. Er kommt schon lauthals hier angerannt, poltert in der Gegend herum, bis ich ihm endlich sein Fressen hinstelle.
Ist er damit fertig, scheppert er mit dem leeren Teller so lange herum, bis man ihn wieder voll macht.

Wir freuen uns sehr, wieder Igel hier zu haben, trotz der Tatsache, dass die Nachbarn ihren Plastik-Solarlicht-Bullshit im Garten die ganze Nacht brennen lassen und somit ihren Garten unbewohnbar für Tiere machen.

Der Kater hat gerade auch wieder Stress mit genau dem Nachbarskater, der geschätzt zwei oder drei Jahre alt ist und sich permanent prügeln will. Sind diese Nachbarn nicht hier, ist es einfach paradiesisch ruhig und vor allem friedlich.

Naja, irgendwas wird uns einfallen.

Sonnenuntergang kann Brandenburg

Vorige Woche ist unsere alte Solaranlage ausgestiegen. Doch dazu später mehr…..