Pfingsten, Ende Mai ’26 – & es ist sommerlich

Das Pfingstwochenende Ende Mai 2026 fühlte sich bereits wie Hochsommer an. Zwischen Gartenarbeit, Rosenblüte und dem Kampf gegen kniehohes Unkraut zeigte sich unser Selbstversorgergarten von seiner besonders wilden Seite.

Ok, das Ende des Mais war von den Temperaturen her schon eher fast hochsommerlich. Sonnenstunden am Tag? 10–12, mehr ging fast gar nicht. Ich ergriff die Chance und machte mich ans Werk, all unsere Holzhütten zu streichen. Das vorige Jahr mit Wind und Regen gab das nicht her, darum war es dieses Jahr umso dringender. Die Ponderosa als Erstes, dann das Dakota Lab, gefolgt vom Dakota Home.

An den meisten Tagen wurde es gegen Mittag so heiß, dass man dann aufhören musste. Ist wohl ein Nachteil, wenn das Grundstück südwestlich ausgerichtet ist. Aber geschafft ist geschafft. Übrig wären nun noch eine Terrasse, eine Außenwerkstatt und eine Außenküche. Ich bin optimistisch, das dieses Jahr noch hinzubekommen.

Die nächsten drei Tage ist Regen angesagt. Gut für Mutter Erde und auch für unsere allesamt leeren Wassertonnen. Der Verbrauch des Regenwassers hat sich durch die hohen Temperaturen natürlich ebenfalls gesteigert, denn gerade junge Pflanzen in unserem Selbstversorgergarten benötigen bei solchen Temperaturen viel Wasser. Alles in allem haben wir in diesem Frühjahr bereits 3000 Liter verbraucht.

Insgesamt kann man sagen, dass der Begriff „Grüne Hölle“ bei uns wieder greift. Der Rasen entwickelt sich prächtig zu einer Wiese aus irgendwas. Das Unkraut, vorwiegend da, wo man es nicht haben möchte, steht kniehoch. Keine Chance, da hinterherzukommen. Nun haben wir ja absichtlich wilde Ecken in unserem Garten, aber auf den Wegen wäre es schon schön, laufen zu können.

Bei den heutigen Bildern handelt es sich fast ausschließlich um unsere Rosen, die ihre erste Runde Blüten schmeißen. Das Dakota wird ja jedes Jahr ab Mai von Rosen überwuchert – so auch dieses Jahr. Die Pfingstrosen haben das zu Pfingsten wohl verpennt und kamen erst eine Woche später, dafür aber in voller Pracht.

Rose, Rosa Damascena
Rose Gloria Dei
Rose Heritage
Rose Heritage an der Ponderosa
Rose New Dawn
Rose Perre de Ronsard
Die Pfingstrosen haben das zu Pfingsten wohl verpennt und kamen erst eine Woche später, dafür aber in voller Pracht.
Unser Salbei am blühen
Bei unserem alten Mädchen macht sich leider das Alter immer bemerkbarer. Sie schläft nun mit ihren weit über 20 Jahren immer mehr, und in der prallen Sonne liegen mag sie (zum Glück!) auch nicht mehr. Mittlerweile hat sie sich entschlossen, am Kopfende im Bett zwischen uns zu schlafen, was früher undenkbar gewesen wäre.

Der Schmaterich hat seinen Platz unter dem Terrassentisch auf einem gepolsterten Stuhl gefunden, wo er nachts, aber auch tagsüber, gerne schläft und liegt.