
Väterlicher Frost hat Brandenburg im Griff
Nach einer kurzen Erholungsphase mit 2–3 Grad Celsius plus kam die Kälte in voller Pracht zurück. Aus Osten kommend spricht man von der sibirischen Peitsche: nass, kalt, ungemütlich und alles in Eis verwandelnd.
Wir leben nun im elften Jahr hier, und ich kann mich an einen so kalten Januar nicht erinnern. Es gab bereits 2019 und 2024 frostige Temperaturen, aber nicht so krass wie jetzt.Über den Holzverbrauch zu sprechen, deprimiert ohnehin nur. Wir haben gerade einmal Ende Januar, und der eigentlich für Februar gedachte Vorrat ist bereits vollständig aufgebraucht.

Die Frau hat in den letzten Wochen drei Pullover fertig gestrickt. Unsere treuen Begleiter im Winter sind die Vögel, die bei uns bleiben und eine Futterröhre nach der anderen verputzen. Manchmal haben wir das Gefühl, es sind hundert und mehr. Ein Tag – und schon muss nachgeladen werden.



Die Wetteraussichten bleiben weiterhin gräulich: In den nächsten zehn Tagen sollen die Temperaturen erneut bis auf minus 17 Grad fallen. Ehrlich gesagt haben wir die Schnauze voll von den ewigen eisigen Temperaturen.
Die Frau wird nun langsam mit der Anzucht der ersten Gartenpflanzen beginnen, in der Hoffnung, dass irgendwann wieder mildere Temperaturen – oder gar ein Frühling – kommen. Doch dieser ist weiterhin nicht in Sicht.

