
Der Wechsel von April zu Mai wurde hochsommerlich begangen. Auf einmal 10–14 Stunden Sonne.
Die Schweißbahnen des neulich errichteten Blockhauses beim Nachbarn wollten noch verarbeitet werden – also habe ich das bei 30 Grad in der Sonne mal eben erledigt.
Die Wetter-Übergangszeiten wie Frühling oder Herbst scheinen endgültig nicht mehr vorhanden zu sein.
Wie in ganz Deutschland konnten die Menschen das Wetter feiern. Der zusätzliche Feiertag des 1. Mai verlängerte das wunderbare Wochenende. Die Sonne gab alles, sodass viele eher den Schatten aufsuchten.
Jetzt, in diesem Moment, ist es wieder 15 Grad kälter und es regnet, was sicher nicht nur für den Wald, die Bauern und ihre Felder, sondern auch für jeden Garten ein Segen ist. Man geht davon aus, dass dies nun die vorgezogenen Eisheiligen sind, die normalerweise erst Mitte Mai anstehen.
Mein alter Freund Carlchen kam zu Besuch, und beim Aufräumen des Lagers bemerkte ich, dass er vor ewigen Zeiten mal eine alte, auseinandergebaute Kiste hier stehen ließ – mit der Bitte, diese zu restaurieren. Okay, das wollte ich schon lange mal gemacht haben. Ca. 100 Jahre alt – da musste man das Ding natürlich mit „Sie“ ansprechen



Aber das Wetter war schön und es lief alles ohne Komplikationen. Zum Schluss noch etwas Holzpflege darauf, und sie konnte sich wieder sehen lassen. Den Zusammenbau überließ ich lieber Carlchen, denn der hatte sie mir ja auch auseinandergebraut.
Die Tulpen erblickten schön nach und nach das Sonnenlicht, sodass wir viel Freude daran hatten.


Unser Pflanzen-Kindergarten ist bereits ins Gewächshaus umgezogen und wartet auf bessere Temperaturen, um ausgepflanzt zu werden.
Mein Vorhaben, die Blockhäuser, Außenküche, Terrasse und Außenwerkstatt zu streichen, fällt gerade im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.




