Der Januar ’24 war frostig, Schnee & regenreich

Man hört so vieles von trockensten Jahr seit Wetteraufzeichnung. Ich sag setzte mal der Januar in Ostbrandburg war genauso regenreich wie die 15 Monate davor. Die Schichtenwasserpumpen laufen nonstop, damit die Keller nicht volllaufen. Es regnete fast jeden Tag und wir hatten auch ungewöhnlich lang und viel Schnee. Die Felder und Wiesen saufen einfach nur ab (Siehe erstes Bild), viel zu viel des Wassers von unten wie oben. Der Dorfteich ist randvoll so dass es auch das alte Entenhaus, was auf Stelzen steht, einfach geflutet hat.

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Bis vor einer Woche sah es hier noch genauso aus. FROST und bis minus 12 Grad in der Nacht.

Anfang der Woche dann Temperatur anstieg und weil es ja nicht langweilig werden sollte noch stürmische Winde und (was sonst?) Regen. Donnerstag dann ein Tag (ein ganzen!) ohne Regen den ich für Holzspaltarbeiten nutzte. Am Freitag dann endlich wieder Regen, wir wollen ja hier nicht verdörren (Kotz). Ok – das zurückliegende Wochenende schloss sich dem Donnerstag an und es schien sogar die Sonne.

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Das Foto hat den Namen: Hübsche, Junge Frau vor alten Eichen
Alte-katze-mit-goldenen -Augen
Unserer Schmatze geht es gut wenn Sie bei Muddi liegen kann, so einfach ist das!

Laut den (meist nicht zutreffenden) Wettervorhersagen soll es nun eine Woche trocken bleiben. also Zeit den Reis im Garten zu stecken…. haha

Hallo 2024 und es ist knackig kalt!

Das vorige Jahr hörte produktiver auf als angenommen. Die Woche vor Weihnachten schafften mein Kollege und ich noch etliche Hänger an Holz heranzuschaffen, was uns am Ende des Jahres ja meist nicht gelingt. Aber das Wetter war super dafür und es liegen wie jedes Jahr genug Robinien um, die kleingemacht und aufgeladen werden möchten.

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Eine Holzmieteund ein schuppen voll sind fast verbrannt. Das Holz für den wideraufbau der Holzmiete ist rangeschafft
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Das möchte nun alles erstmal gespalten und wieder aufgestapelt werden…naja der Winter scheint ja lang zu werden

Weihnachten selbst verbrachten wir in aller Ruhe ohne sonstwie Besuch. Die Luft war raus, wie immer zu dieser Jahreszeit. Silvester verbrachten wir mit der Familie meiner Tochter, was auch herrlichst unaufgeregt vonstattenging. Mir fällt wie jedes Jahr der Start ins neue Jahr schwer. Traditionell wird aufgeräumt, ob nun hier im Dakota, in der Werkstatt oder auf dem Computer. Brandenburg versinkt seit Anfang Januar in weiter sinkende Temperaturen, so dass es nachts schon mal minus 17 Grad sind. Auch tagsüber ist es eher frisch, kein Wetter, wo man draußen sonst was reißen könnte. Das Hydrauliköl des Spalters ist bei den Temperaturen viel zu dick als das funktionieren könnte. Bei den Temperaturen in einer Gartenlaube ist teilweise selbst mit Kamin sehr sportlich. Auch wenn man sich immer wieder sagt, Hoffnung zu haben enttäuscht nur, siehe letzte Jahre, hoffen wir auf verträglicheres Wetter und vor allem auf weniger regen, der uns seit einem Jahr begleitet. Das Schichtenwasser unter der Ponderosa wird ständig gepumpt..alles steht unter Wasser auch im Dorf. Wenn das so weitergeht, können wir dieses Jahr Reis anbauen. Die Katzen verbringen die meiste Zeit vor dem Kamin. Nun gut, was anderes tun wir hier drin auch nicht. Na denn mal sehen, was das neue Jahr so bringt..lets GO!