Zur Feier der Sonnenwende gönnte ich mir und dem Garten mal ein Freudenfür. Ab jetzt wird es wieder heller.
Die Frau brachte danach erstmal Corona aus dem Schulbus mit nach Hause. Wir ergriffen alle Möglichkeiten, eine Ansteckung meinerseits zu verhindern, und schliefen Nächte-lang in der Werkstatt.
Nach 4 Tagen kam es auch in Form von extremem Schüttelfrost über mich. Und ich kann sagen: Das war schon ziemlicher Scheiß Nach einem Tag ging es wieder, Kopfschmerzen kamen und gingen und nach 3 Tagen war es nicht mehr schlimm, außer dass man hustet und mega schlapp ist. Die Temperaturen brachen vor Weihnachten ziemlich ein – nachts –10 bis –13 Grad, tagsüber immer irgendwas unter null … Dauerfrost halt. Mittlerweile haben sich die Temperaturen wieder gemildert und wir leben zumindest tagsüber mit + 2–4 Grad und Sonne scheint auch ab und an. Angeblich laut Presse das wohl kälteste Weihnachten seit 15 Jahren. Den Katzen geht es gut. Der Kater muss tagsüber bei Sonne draußen viel regieren gehen … die 800 Quadratmeter wollen bewacht sein. Schmatze interessiert das alles nicht. Warm muss es sein und keiner soll tagsüber im Bett liegen, da sie unbedingt ihre Ruhe haben möchte.
Zum Jahresende bekamen wir nochmal besuch von meiner Tochter mit Mann und meinem Enkelsohn, es war uns ein Fest. Sylvester verbrachte der arme Schmaterich unterm Bett, das mit dem Geknalle nervte Ihn zu Tode und er hatte Angst. Schmatze relaxte mit Ihrer Schwerhörigkeit vor dem Kamin und verstand die Aufregung des Katers nicht.
Ich wünsche allen Lesern dieses Block ein Tolles 2026 mit viel Gesundheit und Spass!
Zwei letzte Hänger Eichenholz markieren das Ende vieler Jahre harter Waldarbeit. Ein persönlicher Rückblick über schwere Arbeit, kaputte Rücken, falsche Sprüche und die Einsicht, dass man irgendwann aufhören muss – ehrlich, direkt und ohne Verklärung.
Da liegen sie nun, die letzten beiden Hänger Holz. Meinem Kollegen und mir wird das langsam zu schwer, sodass wir einvernehmlich beschlossen haben, das Holzholen im Wald zu beenden. Rückblickend auf die letzten acht Jahre gesehen, haben wir ja jedes Jahr etliches aus dem Wald geholt. Damals mitunter drei Hänger an einem Tag … dann wurden es zwei am Tag, und nun sind wir seit geraumer Zeit nach einem vollen Hänger der Meinung, dass das für einen Tag reicht.
Mein Passmann hatte vor Jahren einen sehr schweren Autounfall, und seitdem ist seine Bewegung ohnehin eingeschränkt: bücken, knien, über schulterhoch heben – alles nur schwer den Schrauben in seinem Körper beizubringen. Des Weiteren geht er auch stramm auf die 70 zu, na ja, und ich mit meinen über 60 bin ja nun auch keine 50 mehr. Es ist sehr schwer, sich das einzugestehen, aber irgendwann ist halt Schluss.
Im Februar zerriss ich mir dabei dermaßen den Rücken, dass ich drei Wochen weder sitzen noch liegen konnte. Das mag ich gern nie wieder haben. Okay, diesmal zeichnete der Förster, bei dem wir den Holzschein bezahlen, uns Bäume an … pff – ich kenne Bäume umlegen nur von YouTube. Also fragte ich einen jungen Nachbarn, der mal Forstarbeit gelernt hat. Was soll ich sagen: Er legte sechs oder sieben Bäume um in weniger als einer halben Stunde um, und das Wichtigste: Sie fielen alle so, wie sie sollten. DANKE, Steve!
Damit es nicht zu einfach für uns ist, sind diese beiden Fuhren Holz natürlich Eiche – Eiche, das schwerste Holz, das ich kenne. Die beiden Hänger voll zu sägen sowie auf- und wieder abzuladen, bekräftigte unsere Entscheidung. Niemand, der die Holzmieten hier stehen sieht, hat auch nur im Ansatz eine Ahnung, was für eine schwere Arbeit dahintersteckt. Da kommt dann immer: „Du hast aber viel Holz“, als ob ich es gekauft hätte und mir jemand zum Stapeln hätte kommen lassen.
Am geilsten sind immer die, die absolut gar keine Ahnung davon haben und vor sich hin tröten: „Holz macht dreimal warm …“ Was für ein Rotz. Dir ist warm beim
Schneiden,
Aufladen,
Abladen,
Spalten,
Stapeln und dann natürlich
beim Verheizen. So sieht es nun mal aus.
So werde ich wohl meine Beschäftigung mit Holz spalten und stapeln im Januar oder Februar haben.
Da die Klimaanlage im Dakota sehr gut funktioniert und wir damit viel Holz sparen, beschloss die Frau, für die Ponderosa auch so etwas anzuschaffen.
Klimaanlage innen
Klima aussen
Eine Plastikverkleidung der Kabel geht natürlich gar nicht, also selbst n Kabelschacht aus Holz was rumlag gebaut, natürlich mit Bernie, DANKE!
Sie wurde sehr schnell geliefert, und der Anbau gestaltete sich mit meinem Freund Berni als problemlos. Da das Dach der Ponderosa nicht gedämmt ist, heizt man natürlich ein bisschen zum Dach raus, aber für den Übergang ab 10 Grad ist das auch dort echt super – und vor allem wird sie im Sommer die Hütte kühlen können.
Den Katzen geht’s super, der Frau so lala. Sie hat sich vor 3 Wochen wieder einen grippalen Infekt eingefangen, dieser Herbst ist diesbezüglich Mist. Der Körper der Frau entschied sich jetzt spontan, auch mal das neue Corona-Virus auszuprobieren, was die Frau selbst allerdings sehr nervt. Ich meide den Kontakt und ziehe nachts ins LAB – ich mag das gern nicht haben.
Ende Oktober breitet sich die Vogelgrippe aus, die in den Mastbetrieben bei den Kranichen entstanden ist. Diese majestätischen Vögel, auch „Vögel der Herzen“ genannt oder wie ich immer sage, „die Trompeten der Lüfte“, befanden sich auf dem Weg nach Süden und steckten sich auf den Feldern der Mastbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg an. Herzzerreißende Bilder von den armen Tieren, die sich nicht mehr in die Lüfte erheben konnten und im Stehen starben, oder die, wenn sie es schafften, einfach im Flug vom Himmel fielen. Ein grausames, von Menschen gemachtes Szenario. In mühevoller Handarbeit – auch von vielen Freiwilligen – wurden Tausende Kraniche eingesammelt, um sie verbrennen zu können. Etliche Mastbetriebe mussten ihre Enten schlachten – ebenfalls Tausende.
Die größte Sorge des Menschen danach war … „Bekomme ich meine Weihnachtsgans trotzdem oder wird sie teurer?“ Der menschlichen Spezies anzugehören, ist in vielen Fällen wie diesem einfach nur zutiefst beschämend.
Nach anfangs wechselhaftem Novemberwetter, das jedoch auch durchaus schöne Tage beinhaltete, zog eine Kaltfront heran, die ihren Namen alle Ehre machte. Es wird echt kalt, tagsüber nur 0–3 Grad, und nachts geht es Richtung -10. Die Katze liebt ihren Kamin, der nun nonstop beheizt wird.
…ab und an ma am Fenster glotzen gehen ob alles ok ist, geht natürlich auch
Anfang November nutzte ich einen der schöneren und frostfreien Tage, um endlich mal die Terrasse zu bearbeiten und zu streichen – das war mehr als nötig.
Ende Oktober und Anfang November brachte nochmals einen Schwung feinster Bio-Äpfel aus den Gärten rundherum (wir haben leider keinen Apfelbaum). Es ist mir unverständlich, warum es hier Leute gibt, die sich diese verstrahlten Äpfel aus Spanien oder sonst woher kaufen, wenn sie hier überall unbehandelt wachsen. Der Mensch scheint so desorientiert, dass er zu blöd ist, an einen Baum zu gehen und die Äpfel abzupflücken. An jedem Feldweg, der zu einem Wald führt, stehen Obstbäume – ob nun Apfel, Pflaume oder was auch immer… Ich werde es wohl nie verstehen…
Wir haben ja bereits vor Jahren eine Osmose-Reverse-Anlage für unser Trinkwasser eingebaut, da wir dem Wasser hier nicht trauten. Jetzt wurde bei Wasseruntersuchungen auch in Brandenburg Ewigkeitschemikalien (PFAS) in erhöhter Dosis gefunden, was uns in unserer Entscheidung mehr als bestätigt. Seit diesem Herbst nun auch mit einer Remineralisierungskartusche.
Wir sind ja nun seit Saisonende fast allein in dieser Wochenendsiedlergemeinschaft, und die Vögel – Rotkehlchen, Meisen, Spatzen, Elstern, Raben – sind unsere Freunde, die hier bei uns bleiben. Natürlich haben wir überall Futtersäulen aufgehängt, damit es ihnen gut geht.
Unsere Kumpels die uns über den Winter begleiten
Meisenknödel sind sehr beliebt…
Sieht man sich die Nachbargärten an, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Da auch hier der Versandhandel aus China angekommen ist, sind die Gärten voll beleuchtet mit irgendwelchem Plastik-Mist, obwohl niemand da ist. Einfach nur, um die Tiere kirre zu machen? Früher – und das kann man in diesem Blog durchaus nachlesen – gab es noch Igel. Denen ist es aber mittlerweile zu hell, um in den Winterschlaf zu kommen. Wie sagte Einstein mal? „Das Universum und die Dummheit des Menschen sind unendlich.“ Er hatte wohl immer recht.
Die fliegenden Gänse oder Enten machen sich auch langsam mit lautem Abschiedsgeschrei auf den Weg in den Süden… Ich wünsche ihnen von ganzem Herzen eine bessere Reise als den Kranichen.
zwischendurch mal bisschen Rohrbruch, der beseitigt werden wollte..
Am 21.11. entschloss ich mich kurzerhand, zu einer Lesung eines Freundes aus den 1980er-Jahren zu fahren. Geralf Pochop, mit dem ich Anfang der 80er-Jahre Punk in der DDR war, stellte sein zweites Buch „Tanz auf dem Vulkan“ vor. Ich muss sagen, es war ein bisschen wie ein Klassentreffen. Nach über 40 Jahren traf ich nicht nur Geralf persönlich, sondern auch Sheela, Jana, Speiche und Torsten wieder. Es war schon gut! Zumal Geralfs erstes Buch der Stein des Anstoßes war, sich rückblickend mit meiner Vergangenheit zu beschäftigen, was wohl in einem Buch enden wird.
Schmatze und dem Schmaterich geht es super… auch wenn ihnen das lange Drinnen-sein manchmal langweilig ist. Aber wer will bei den Temperaturen schon draußen pennen? (Schmatze schläft sowieso nie.)
Zack – August, September vorbei, und schon ist Mitte Oktober.
Dieses Jahr ist – wie schon mehrfach erwähnt – ziemlich durchwachsen. Alle möglichen Dinge, die man sich vornimmt, funktionieren nur teilweise – das Wetter spielt einfach nicht mit.
Der Sommer brachte nur wenige Tage, an denen man von früh bis spät kurzärmlig draußen sein konnte. Wind, Regen und Sonne wechselten sich oft mehrmals täglich ab.
🔨 Sommerprojekte im Regen
Viele unserer Sommerpläne – wie das Streichen der Holzhäuser, Terrassen und Gartenmöbel – versanken buchstäblich im Regen. Trotzdem gab es auch schöne Momente: Abende auf der Terrasse, laue Luft und gute Gesellschaft – zum Beispiel, als unser Besuch aus der Schweiz kam und drei Tage lang Brandenburg erkundete.
Unser Besuch, 3 Apfel lang
Unsere gute alte Feuertonne, seit zehn Jahren im Einsatz, bekam dieses Jahr ein Update. Ursprünglich war sie ein alter Bäckerkessel, inzwischen jedoch rostig geworden. Also habe ich sie „tiefergelegt“: Loch ausheben, Steinbett verlegen, Wasserablauf schaffen – fertig.
🍑 Das Gartenjahr 2025: Ein Sommer voller Steinobst
Dieses Jahr war eindeutig das Jahr des Steinobstes. Der Pfirsichbaum hing so voll wie nie – nach vier Wochen konnte ich sie kaum noch sehen (oder essen).
Auch die Kirschbäume müssen dringend beschnitten werden. Einen habe ich immerhin schon geschafft – kleine Fortschritte zählen!
Kirschbaum beschneiden
❄️ Vorbereitungen auf den Winter
Da der Winter (angeblich ein Jahrhundertwinter) bald kommt, hieß es zwischendurch: Schornstein fegen, Kamin auseinanderbauen, alles gründlich reinigen, und wieder zusammenbauen.
Wir haben etliche Hecken im Garten. Und obwohl ich kein großer Heckenschneide-Fan bin, müssen sie ab und an gestutzt werden. Sonst werden sie unten kahl und treiben nur noch oben aus – das will man schließlich auch nicht.
🍄 Pilzsaison, Erinnerungen und Abschied
Die Pilzsaison in Brandenburg wurde von meiner Frau ab Anfang September sehnsüchtig erwartet – und irgendwann ging’s dann tatsächlich los. Dörte musste wieder kiloweise Steinpilze und Maronen trocknen – ein echter Herbstklassiker!
Am 7. Oktober jährte sich zum fünften Mal der Todestag meiner geliebten Bulldogge Alwin, die ich bis heute unendlich vermisse. Und am 8. Oktober verstarb zu allem Überfluss mein Freund Joe nach langer, schwerer Krankheit.
Eine Seele von Hund – was haben wir uns gefreut, wenn wir uns hier trafen. Wir waren die beiden alten Säcke, die sich sofort verstanden.
Lieber Joe – ich werde dich in meinem Herzen behalten. Run free! 🕊️
🌼 Gartenarbeit im Herbst: Wenn Stromkabel und Blumenbeete rufen
Meine Frau hat dieses Jahr im Garten viele neue Blumen gepflanzt – sah wirklich schön aus. Die Chilis gedeihen ebenfalls prächtig, aber insgesamt geht der Garten langsam in den Winterschlaf über.
Einblick ins Gewächshaus
Vor zwei Wochen dann die ernüchternde Erkenntnis: Das Hauptstromkabel der Ponderosa hat den Geist aufgegeben. Also hieß es: Garten aufgraben, Weg aufreißen (ein schön festgefahrener Steinweg …). Was für eine Schufterei!
Nächste Woche wird das Kabel neu verlegt und vom Elektromeister angeschlossen – wieder mal eine Aktion, die nicht geplant war, aber perfekt zu diesem Jahr passt.
Der wilde Wein, der mich sonst nur nervt, zeigt sich jetzt in seinen schönsten Farben – leuchtend rot, kräftig und einfach wunderschön. 🍁
🐾 Katzen, Kamin und kalte Nächte
Den Katzen geht’s gut – auch wenn sich der Schmater ab und zu mal mit wem auch immer prügeln muss. Die Nächte werden mittlerweile ernsthaft frisch – nächste Nacht ist sogar Bodenfrost angekündigt.
Bisher nutzen wir noch die Klimaanlage, die dank unserer Photovoltaikanlage wirklich effizient läuft. Aber heute Abend werden wir wohl den Kamin anwerfen – der Schmatze wird sich freuen. Und wir natürlich auch. 🔥
🌙 Fazit: Ein durchwachsenes, aber lebenswertes Jahr
2025 war bisher ein Jahr voller Regen, kleiner Katastrophen und schöner Momente. Ein bisschen Chaos, ein bisschen Sonne – aber vor allem echtes Landleben in Brandenburg.
Und genau das macht es am Ende doch wieder besonders. 🌾
Ist man – wie wir – im Garten auf das Wetter angewiesen, kann man nur sagen: Scheißwetter. Viel, viel Regen, zwischendurch mal Sonne – und die dann richtig. Es entsteht eine Schwüle, wie wir sie selten zuvor erlebt haben. Die Nacktschnecken feierten wochenlange Fresspartys – Hunderte, keine Chance. So manche Pflanze hatte und hat mit Blütenfäule zu kämpfen. Wen wundert’s.
Prinzipiell haben wir das mit dem Garten irgendwann sein lassen. Lohnt die Mühe nicht. Was überlebt: schön. Was nicht: eben nicht.
Die Ameisen sind dieses Jahr extrem unterwegs – zu Tausenden auf den Wegen, im Rasen, in den Beeten und sogar in den Pflanzkübeln.
Was dieses Jahr allerdings herausragend werden dürfte, ist das Obst. Das Beerenobst hat meine Frau schon vor Wochen verarbeitet – war reichlich. Die Kirschbäume hingen knackevoll. Jetzt folgen Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Pfirsichbäume – alle extrem voll.
Meine Lieblingsblume, der Hibiskus, bringt dieses Jahr auch ordentlich Blüten hervor – was nicht nur mich, sondern auch die Bienen freut.
Am 17.07. feierten wir ein etwas größeres Fest und hatten riesiges Glück mit dem Wetter – genau diese zwei Tage regnete es nicht. Die Tage davor und danach: Dauerregen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Freundinnen und Freunden, die teilweise sehr weite Anfahrtswege auf sich genommen haben, um mit uns zu feiern. Es war uns ein Fest! Leider gibt es kaum umfassende Fotos – wir kamen einfach nicht dazu.
Die Rosen machen die 2.Runde
Die Regenzeit soll nun angeblich erstmal vorbei sein. Mal schauen, was der August so bringt.
Rückblick: Mein chaotischer Juni 2025 – Technikfrust, Sommerhitze und ein Konzert-Highlight
Der Juni 2025 war kein leichter Monat – zwischen Wetterkapriolen, Technik-Desastern und tropischer Hitze gab es wenig Raum für Produktivität. Aber ein paar Highlights waren dann doch dabei.
Wetterextreme im Juni: Von Sturm bis Hitzewelle
Der Monat hatte es wettertechnisch in sich: Stürme, Starkregen, drückende Hitze – alles war dabei. An Tagen mit 35 bis 38 Grad am Abend war an konzentriertes Arbeiten nicht zu denken. Da ging’s nur noch ums Durchhalten.
Technikausfall: MacBook Air kaputt, Mac Mini reaktiviert
Anfang Juni verabschiedete sich mein treuer Begleiter – ein 13 Jahre altes MacBook Air. Totalausfall. Also Umstieg auf einen alten Mac Mini, der nach mehreren Jahren im Standby erst einmal auf den neuesten Stand gebracht werden musste: Updates über Updates.
Doch das war erst der Anfang: Meine Adobe Creative Suite 5.0 (von ca. 2010) läuft auf dem aktuellen Betriebssystem nicht mehr – und damit auch nicht Photoshop, Illustrator oder InDesign. Ein Glück, dass wenigstens eine alte Version von Pixelmatornoch zuverlässig arbeitet.
Bildbearbeitung: Alternativen zu Capture One & Lightroom
Da ich Capture One als Ersatz für das für mich unbrauchbare Lightroom genutzt hatte, brauchte ich jetzt eine neue Lösung. Die Wahl fiel auf die Software meiner Olympus-Kamera – und siehe da: Sie läuft problemlos.
Natürlich hatte ich kein vollständiges Backup vom MacBook Air. Nur hier und da ein paar verstreute Dateien. Also: Datenrettung durch manuelles Durchforsten aller Festplatten. Ein enormer Zeitfresser!
Dorfleben & Natur: Nilgänse am Teich und Sturmglück
Am Dorfteich hat sich was getan: Nilgänse mit Nachwuchs! Zum Glück blieben wir von den schlimmsten Stürmen weitgehend verschont. In Berlin war es deutlich heftiger – wir hatten wirklich Glück.
Auch den Katzen ging’s den Umständen entsprechend gut – aber die Hitze war selbst für sie eine echte Herausforderung. Mein Freund Joe hat ebenfalls schwer unter den Temperaturen gelitten.
Die üben fleissig schwimmen
Mein guter Freund Joe <3
Highlight: Neil Young live in der Waldbühne Berlin
Trotz aller Widrigkeiten hatte der Monat ein echtes Highlight: Neil Young live in der Waldbühne Berlin – was für ein großartiges Konzert! Wir gönnen uns selten solche Events, aber Neil in dieser Location? Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Es hat sich voll und ganz gelohnt.
Frischer Look: Die Terrasse blüht wieder auf
Nach zwei Jahren Dornröschenschlaf wurde unsere Terrasse wiederbelebt – jetzt ist sie so chic und farbenfroh wie nie zuvor. Ein echtes Upgrade für laue Sommerabende.
Während der April wirklich fast durchgehend sonnig und schön war, startete der Mai bereits sehr wechselhaft, was sich im Laufe des Monats verfestigen sollte. Viel Arbeit war durch meine Auszeit mit Rückenschmerzen liegengeblieben. Drei Wochen verbrachte ich damit, eine Webseite für einen Bekannten zu erstellen. Der Rasen wollte nicht aufhören zu wachsen und stoppte selbst bei Kniehöhe nicht. Das Begradigen dauerte dann auch zwei Tage. Das Holz, das ich wegen meiner Rückenschmerzen nicht spalten konnte, wartete ebenfalls auf mich.
Der Frühling ist ja von jeher eine sehr arbeitsintensive Zeit für Gärtner wie uns, und das setzte uns ebenfalls unter Druck. Stück für Stück richteten wir alles, was getan werden musste, natürlich immer abhängig vom Wetter. Jetzt sind wir auf unserem gewünschten Stand der Dinge und können in den normalen Gartenalltag starten. Heute regnet es mal wieder, was gut für diesen längst fälligen Blogbeitrag ist.
Tulpen hatten wir ja dieses Jahr viele, und überall
Soooo schön!, eine unserer vielen Rosensorten
Wir haben ja etlichen geschütze Arten von Tieren hier ein Heim schaffen können. Dieser Prachtkerl heisst: Bluthänfling (Linaria cannabina), auch Hänfling oder Flachsfink genannt
Rosen haben wir übrigends auch..:)
Muddi & der Schmater
Auch diese geschützte Art ist zurück im Garten, krasser Typ (Hirschkäfer (Lucanus cervus))
Die arme Schmatze musste beim Doktor daher sich sich irgendwas am Auge geholt hatte. Sie mag Auto fahren gar nicht aber war ganz Tapfer. Beim Arzt bekam sie die Füsse abgeschnitten (Nägel schneiden) eine Augenspritze (Augentropfen) und ne Halsspritze (Schmerzmittelpaste in den Rachen). Trotz dieser ganzen Sachen ist sie nicht nachtragend und lässt sich das mit den Augenspritzen meist einmal am Tag von uns gefallen. Nun ist das Auge merklich besser…
Der Frühling ist endlich da, und mein Garten zeigt sich in voller Pracht! Seit zwei Wochen blühen die Tulpen in leuchtenden Farben und bringen fröhliche Akzente in die grüne Oase. Es ist einfach wunderbar, morgens hinauszugehen und die frische Luft zu genießen, während die Blumen in voller Blüte stehen.
Rote Tulpen im Kleingarten
Auch die Kirschbäume beginnen, ihre zarten Blüten zu entfalten, und der Aprikosenbaum zeigt ebenfalls erste Anzeichen des Erwachens. Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Natur nach den kalten Wintermonaten wieder zum Leben erwacht.
Kirschblüte
Aprikosenblüte vor ca. ner Woche, sieht jetzt noch viel hübscher aus
Die letzten beiden Wochen waren ziemlich sommerlich, was die Gartenarbeit besonders angenehm macht. Die Sonne scheint, und die Temperaturen laden dazu ein, Zeit im Freien zu verbringen. Tatsächlich haben wir seit zwei Tagen nicht mehr geheizt – ein klares Zeichen dafür, dass der Frühling in vollem Gange ist!
Ich freue mich darauf, die Entwicklung meines Gartens in den kommenden Wochen weiter zu beobachten und die ersten Früchte der Saison zu ernten. Es ist eine wahre Freude, die Veränderungen der Natur hautnah mitzuerleben!
..es tut immer noch weh, ich werd Ihn nie vergessen. Die Frau hats Ihm neulich schön gemacht!
Die Schmatze und der Schmater gehen sich ja eher aus dem Weg, bzw. Schmatzes Riesen Aura verbietet dem Kater zu nah an sie ranzukommen. Warum die nun heute zusammen im Bette liegen weiss ich ja jetzt auch nicht so genau….
Der Herr Storch kam bereits am 23.03.2025 und die Dame des Hauses flog dann am 28.03.2025 ein Wettertechnisch konnte man über diesen März nicht meckern. Ja ab und an Regen aber auch durchaus etliche schon frühsommerliche Tage an denen die liebe Sonne zwischen 8 und 10 Stunden schien. Insgesamt wohl auch zu trocken sagt man. Auf meinen Rücken achtend widmete ich mich erstmal den 20 Metern Hecke.
Nun besitze ich diesen Heckenfetisch eines Gärtners so gar nicht, lernte aber, wenn man des ewigst wachsen lässt macht es hinterher richtig viel Arbeit. So verbrachte ich 3 Tage mit dem Schneiden der herausragenden Äste.
Aufgrund meiner Rückenschmerzen entschloss ich uns eine Klimaanlage anzuschaffen. Weil was ist, wenn ich kein Holz mehr machen kann? Im Kalten hier herumsitzen ist keine Option.
Gesagt, getan, bei Ebay bestellt und dann erstmal die innere Wand wo der Auslass jetzt angebaut ist, neu bauen.
Dann von draußen den Kasten anbringen und verkabeln. Das Ding kann Kalt und warm machen.
Das Ding kann Kalt und warm machen. Erste Tests ergaben, dass das wirklich ne gute Sache ist. Mit unterstützender Hilfe unserer Photovoltaikanlage sind die Stromkosten sehr überschaubar. DANKE Berni & Steve für die Hilfe!
Die restliche Zeit widmete ich mich wieder der angefangenen Holzmiete, die jetzt endlich fertig ist.
Eine muss ich noch bauen, dann ist erstmal Schluss damit denn der Garten wartet. Der Rasen wächst wie bekloppt. Die Frau brachte Kartoffeln und Zwiebeln unter die Erde und so startet so langsam aber sicher die Saison.
Kühler Start in den Februar war ja schon gut, gefrorener Boden, beste Voraussetzungen um in Wald zu fahren und Holz zu machen.
Erstmalig zeichnete uns der Förster vertrocknete, tote, Bäume zum Fällen an. Keine Riesen Dinger, sondern so abgeknicktes Zeug. Mein Passmann meinte …..keeeeein Problem! Ich sagte von Anfang an das ich davon null Ahnung habe. Es musste kommen wie es immer kommt. Zu den grundlegenden Eigenschaften von 90 % der Brandenburgern gehört immer alles zu können und wenn es schiefgeht, ist irgendwer oder irgendwas Schuld. So auch in diesem falle. Die Bäume sollten auf den Weg fallen, um dann klein geschnitten zu werden. 4 Bäume, die natürlich allesamt in den Wald fielen.
…also anstrengend ist schon…
Nun gut, das kleinschneiden auch kein Problem, das tragen zu dem Hänger natürlich zu 100 % beschwerlicher und weiter. Man torkelt dann mit 20-25 kg im arm über Stumpen, Äste und unebenen Waldboden. In meinem Falle fing ich mich einmal beschwert mit Holz falsch ab, und merkte das, dass meinem Rücken gar nicht guttat. Es war Mittwoch der 2. Tag des holz Holens, also Hänger noch voll geladen , hergefahren abgeladen und der Rücken hatte fertig.
der 4. Hänger diese Saison
Untere Wirbelsäule, bei Anlehnen im Sitzen stechende Schmerzen, hinlegen nur wie komme ich in die waagerechte…nun ja ein extrem heißes Bad genommen und mir vorgenommen erstmal zu pausieren. Tja, denn kam der Freitag, es fiel Schnee, wirklich schon anzusehen, viel, bzw. sehr viel Schnee.
Schnee am Dakota
Gut sah es ja wie gesagt aus…
Wetter Prognosen sagten für den Freitagabend minus 13 Grad voraus…also erstmal hier Wege geschoben, dabei mein solar Dach betrachtet. Über 20 cm Schnee darauf der denn zum Abend gefrieren sollte. Nach einer kurzen Pause beschloss ich das es sicherer ist das Dach von zusätzlich 25 cm eisplatten zu befreien. Als ich den Weg zum Parkplatz frei schob, stellte ich fest, dass ich am nächsten Tag die Autotüren wohl nur auf bekomme wenn ich mir die Autotüren demoliere mit gefrorenem Eis. Also Auto und einfahrt frei geschoben. Mein Rücken hatte sich schon lange vorher verabschiedet. Mein Kreuz bestand nun nur noch aus einer extremen Säule des Schmerzes. Stechender Schmerz bei jeder noch so kleinen Bewegung, Hölle. Dieses ist jetzt 10 Tage her und ich habe in dieser Zeit wirklich nichts Schweres mehr getan was sich bewährte, ich kann wieder sitzen und mich hinlegen. Ich denk’ mit Holz holen ist es für dieses Frühjahr vorbei.
Minus 19 die Nacht war wohl des kälteste der vergangenen Tage
Dem Kater gefiel der Schnee auch zu 100% nicht. Er versuche immerzu herauszugehen und verzweifelte an dem hohen Schnee der wesentlich höher als er war. Er fing tatsächlich an das Katzenklo zu benutzen. Die Katze benutzte ab und an mal die geschobenen Wege um kurz das Wetter aus zu checken.
unsere kleine Diva
Die vorige Woche bescherte uns zwar kalte aber durchaus sonnige tage. 8-10 Stunden sonne, waren schon krass gut. Man sieht es an den Frühblühern wie den Krokussen, die voll vorwärts machten. Daher das Dakota ja ausschließlich mit Holz geheizt wird und wir im Jahr durchschnittlich 6-7 Kubikmeter Holz verbrauchen beschloss ich nach meinen Erlebnissen mit meinem Rücken, uns ein Backup in Form einer Luftwärmepumpe zu besorgen. Gab es bei Ebay für 373 €, Ja läuft mit Strom, aber erstens können wir auf unsere Photovoltaik Anlage hoffen die ja auch im Winter Strom produziert und zweitens ist frieren keine Option. Werd mich mal um den Einbau kümmern die Tage. Wahlen 2025, jeder 5. deutsche und jeder 3. Brandenburger ist nun ein Fascho. Vom Paradies sind wir also weit entfernt. Der fähigste Politiker der letzten 3 Jahre, Robert Habeck, zieht sich jetzt aus allen Ämtern raus. Verständlich und nachvollziehbar. Die neue CDU Regierung wird wohl in Trump Manier alles Gute der letzten 3 Jahre niedermachen und dann ihren Menschen und Umweltverachteten Kurs einschlagen, um Deutschland in die Steinzeit zurückzuführen.
Wie vorhergesagt brauche auch Ich für mich eine Pause davon.
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