Die ewige Eiszeit in Brandenburg 2026

Hat sie nun endlich Pause? Seit zwei Tagen gibt es zumindest tagsüber keine Minusgrade mehr. Es fühlt sich fast schon nach Frühling an – wäre da nicht die nach wie vor vorhandene Glätte auf den Wegen.

Hinter uns liegen, man kann es durchaus so nennen, für hiesige Verhältnisse echte Eiszeit-Wochen. Glättewarnungen, Bus- und Zugausfälle sowie zahlreiche Unfälle aufgrund der Witterung prägten den Alltag. Als Kanadier würde man darüber vermutlich nur müde lächeln, denn Dauerfrost um minus 10 bis 17 Grad ist dort nichts Besonderes. Für Deutschland jedoch war es der kälteste Januar und Anfang Februar seit 16 Jahren.

…sogar die Ostsee ist zugefroren..

Neben Glätte und eisigen Temperaturen, zusätzlich befeuert durch einen unangenehmen Ostwind, stellten sich vor jeder Autofahrt neue Herausforderungen. Das gesamte Auto glich einer Eisskulptur: Karosserie und Scheiben waren von bis zu einem Zentimeter dicken Eisschichten überzogen. Nach dem mühsamen Freikratzen der Scheiben folgte direkt das nächste Problem – die Türen waren zugefroren.

Zwar hatte ich die Türgummis zuvor mit Gummipflege behandelt, doch das half zunächst kaum. Meist ließ sich zumindest eine hintere Tür öffnen. Durch diese kroch man dann zum Vordersitz und hoffte, dass die Batterie noch genug Kraft hatte, um den Motor zu starten. Wir hatten Glück.

Das Fahren auf vereisten Straßen war schließlich die nächste Herausforderung. Rückblickend kann man sagen, dass es der mit Abstand schlimmste Monat war, seit wir hier leben. Ein echter Nerv. Und als wäre das nicht genug, ist auch der ursprünglich geplante Holzvorrat für diesen Winter inzwischen aufgebraucht. Zum Glück habe ich in den vergangenen Jahren gut vorgesorgt, sodass wir keine Not leiden müssen. Trotzdem nervt es, Anfang Februar bereits zwölf Raummeter Holz verbraucht zu haben.

Auch die Katzen bekommen langsam einen Lagerkoller. Bei der anhaltenden Glätte blieb selbst der Kater lieber drinnen und beobachtete die Vögel vom Warmen aus im Garten. 

Apropos Vögel: Jeden Tag versammeln sich ganze Schwärme an unseren Futterstellen – das Mindeste, was wir für unsere gefiederten Winterbegleiter tun können.

Nun bleibt nur eines: Wir hoffen und warten auf den Frühling.

Minus 17 Grad in Brandenburg: Winter, Holz und Katzen

Kalt ist es schon im Dezember gewesen. Anfang Januar sinken die Temperaturen von anfänglich –4 bis –7 Grad immer weiter. Tagsüber fällt Schnee. Dann zeigt uns das Wetter, wie es sich bei minus 12 Grad anfühlt, um schließlich bei Dauerfrost um die minus 17 Grad zu enden.

Wir in Brandenburg hatten mit dem Schnee noch Glück – alles halb so wild. Doch der Frost traf auch uns: Schulbefreiungen und Warnungen vor spiegelglatten Straßen, was hier im Dorf sogar dazu genutzt wurde, auf der Straße Schlittschuh zu laufen.

Dauerfrost und leere Holzvorräte
Dauerfrost und leere Holzvorräte

Der Holzvorrat für Januar war somit bereits am 10. Januar verbrannt. Bei diesen Temperaturen verheizt man in einer Gartenhütte pro Tag mehrere Schubkarren Holz.

Die liebe Schmatze bewegt sich bei diesen Temperaturen draußen kaum noch, höchstens ganz selten

Garten-katze-im-schnee
so wie hier..

. Zu kalt für ihre ohnehin steifen Knochen. Der Platz vor dem Kamin ist sehr begehrt, aber Schmatze teilt nicht gerne.

Schmatze, Schmater und der Kamin

Der Kater Schmater nimmt es meist gelassen und ist dann eben auf seinem Eames-Stuhl dauer-niedlich. Tagsüber ist er öfter draußen, um nach dem Rechten zu sehen, nachts ist es drinnen – nach Möglichkeit im Bett jedoch am gemütlichsten.

Der Dauerfrost ist abgezogen, zwei oder drei Grad plus fühlen sich wie Frühling an … sind es jedoch leider nicht. Die nächsten frostigen Tage sollen in etwa einer Woche hier ankommen.

Dez. 2025 – Feuertonne zur Sonnenwende, Corona und Nächte mit –10 Grad

Zur Feier der Sonnenwende gönnte ich mir und dem Garten mal ein Freudenfür. Ab jetzt wird es wieder heller. 

Die Frau brachte danach erstmal Corona aus dem Schulbus mit nach Hause. Wir ergriffen alle Möglichkeiten, eine Ansteckung meinerseits zu verhindern, und schliefen Nächte-lang in der Werkstatt.

Nach 4 Tagen kam es auch in Form von extremem Schüttelfrost über mich. Und ich kann sagen: Das war schon ziemlicher Scheiß Nach einem Tag ging es wieder, Kopfschmerzen kamen und gingen und nach 3 Tagen war es nicht mehr schlimm, außer dass man hustet und mega schlapp ist. Die Temperaturen brachen vor Weihnachten ziemlich ein – nachts –10 bis –13 Grad, tagsüber immer irgendwas unter null … Dauerfrost halt. Mittlerweile haben sich die Temperaturen wieder gemildert und wir leben zumindest tagsüber mit + 2–4 Grad und Sonne scheint auch ab und an. Angeblich laut Presse das wohl kälteste Weihnachten seit 15 Jahren. Den Katzen geht es gut. Der Kater muss tagsüber bei Sonne draußen viel regieren gehen … die 800 Quadratmeter wollen bewacht sein. Schmatze interessiert das alles nicht. Warm muss es sein und keiner soll tagsüber im Bett liegen, da sie unbedingt ihre Ruhe haben möchte.

Zum Jahresende bekamen wir nochmal besuch von meiner Tochter mit Mann und meinem Enkelsohn, es war uns ein Fest. Sylvester verbrachte der arme Schmaterich unterm Bett, das mit dem Geknalle nervte Ihn zu Tode und er hatte Angst. Schmatze relaxte mit Ihrer Schwerhörigkeit vor dem Kamin und verstand die Aufregung des Katers nicht.

Ich wünsche allen Lesern dieses Block ein Tolles 2026 mit viel Gesundheit und Spass!

Brennholz, Eiche und der Punkt, an dem man aufhört

Zwei letzte Hänger Eichenholz markieren das Ende vieler Jahre harter Waldarbeit. Ein persönlicher Rückblick über schwere Arbeit, kaputte Rücken, falsche Sprüche und die Einsicht, dass man irgendwann aufhören muss – ehrlich, direkt und ohne Verklärung.

Da liegen sie nun, die letzten beiden Hänger Holz.
Meinem Kollegen und mir wird das langsam zu schwer, sodass wir einvernehmlich beschlossen haben, das Holzholen im Wald zu beenden. Rückblickend auf die letzten acht Jahre gesehen, haben wir ja jedes Jahr etliches aus dem Wald geholt. Damals mitunter drei Hänger an einem Tag … dann wurden es zwei am Tag, und nun sind wir seit geraumer Zeit nach einem vollen Hänger der Meinung, dass das für einen Tag reicht.

Mein Passmann hatte vor Jahren einen sehr schweren Autounfall, und seitdem ist seine Bewegung ohnehin eingeschränkt: bücken, knien, über schulterhoch heben – alles nur schwer den Schrauben in seinem Körper beizubringen. Des Weiteren geht er auch stramm auf die 70 zu, na ja, und ich mit meinen über 60 bin ja nun auch keine 50 mehr. Es ist sehr schwer, sich das einzugestehen, aber irgendwann ist halt Schluss.

Im Februar zerriss ich mir dabei dermaßen den Rücken, dass ich drei Wochen weder sitzen noch liegen konnte. Das mag ich gern nie wieder haben.
Okay, diesmal zeichnete der Förster, bei dem wir den Holzschein bezahlen, uns Bäume an … pff – ich kenne Bäume umlegen nur von YouTube. Also fragte ich einen jungen Nachbarn, der mal Forstarbeit gelernt hat. Was soll ich sagen: Er legte sechs oder sieben Bäume um in weniger als einer halben Stunde um, und das Wichtigste: Sie fielen alle so, wie sie sollten. DANKE, Steve!

Damit es nicht zu einfach für uns ist, sind diese beiden Fuhren Holz natürlich Eiche – Eiche, das schwerste Holz, das ich kenne. Die beiden Hänger voll zu sägen sowie auf- und wieder abzuladen, bekräftigte unsere Entscheidung. Niemand, der die Holzmieten hier stehen sieht, hat auch nur im Ansatz eine Ahnung, was für eine schwere Arbeit dahintersteckt. Da kommt dann immer: „Du hast aber viel Holz“, als ob ich es gekauft hätte und mir jemand zum Stapeln hätte kommen lassen.

Am geilsten sind immer die, die absolut gar keine Ahnung davon haben und vor sich hin tröten: „Holz macht dreimal warm …“
Was für ein Rotz. Dir ist warm beim

  1. Schneiden,
  2. Aufladen,
  3. Abladen,
  4. Spalten,
  5. Stapeln
    und dann natürlich
  6. beim Verheizen.
    So sieht es nun mal aus.

So werde ich wohl meine Beschäftigung mit Holz spalten und stapeln im Januar oder Februar haben.

Da die Klimaanlage im Dakota sehr gut funktioniert und wir damit viel Holz sparen, beschloss die Frau, für die Ponderosa auch so etwas anzuschaffen.

Klimaanlage innen
Klima aussen
Eine Plastikverkleidung der Kabel geht natürlich gar nicht, also selbst n Kabelschacht aus Holz was rumlag gebaut, natürlich mit Bernie, DANKE!

Sie wurde sehr schnell geliefert, und der Anbau gestaltete sich mit meinem Freund Berni als problemlos. Da das Dach der Ponderosa nicht gedämmt ist, heizt man natürlich ein bisschen zum Dach raus, aber für den Übergang ab 10 Grad ist das auch dort echt super – und vor allem wird sie im Sommer die Hütte kühlen können.

Den Katzen geht’s super, der Frau so lala. Sie hat sich vor 3 Wochen wieder einen grippalen Infekt eingefangen, dieser Herbst ist diesbezüglich Mist. Der Körper der Frau entschied sich jetzt spontan, auch mal das neue Corona-Virus auszuprobieren, was die Frau selbst allerdings sehr nervt. Ich meide den Kontakt und ziehe nachts ins LAB – ich mag das gern nicht haben.

Kranichsterben und eine Kaltfront läuten den Winter ein

Ende Oktober breitet sich die Vogelgrippe aus, die in den Mastbetrieben bei den Kranichen entstanden ist. Diese majestätischen Vögel, auch „Vögel der Herzen“ genannt oder wie ich immer sage, „die Trompeten der Lüfte“, befanden sich auf dem Weg nach Süden und steckten sich auf den Feldern der Mastbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg an. Herzzerreißende Bilder von den armen Tieren, die sich nicht mehr in die Lüfte erheben konnten und im Stehen starben, oder die, wenn sie es schafften, einfach im Flug vom Himmel fielen. Ein grausames, von Menschen gemachtes Szenario. In mühevoller Handarbeit – auch von vielen Freiwilligen – wurden Tausende Kraniche eingesammelt, um sie verbrennen zu können. Etliche Mastbetriebe mussten ihre Enten schlachten – ebenfalls Tausende.

Die größte Sorge des Menschen danach war … „Bekomme ich meine Weihnachtsgans trotzdem oder wird sie teurer?“ Der menschlichen Spezies anzugehören, ist in vielen Fällen wie diesem einfach nur zutiefst beschämend.

Nach anfangs wechselhaftem Novemberwetter, das jedoch auch durchaus schöne Tage beinhaltete, zog eine Kaltfront heran, die ihren Namen alle Ehre machte. Es wird echt kalt, tagsüber nur 0–3 Grad, und nachts geht es Richtung -10. Die Katze liebt ihren Kamin, der nun nonstop beheizt wird. 

…ab und an ma am Fenster glotzen gehen ob alles ok ist, geht natürlich auch
Anfang November nutzte ich einen der schöneren und frostfreien Tage, um endlich mal die Terrasse zu bearbeiten und zu streichen – das war mehr als nötig.

Ende Oktober und Anfang November brachte nochmals einen Schwung feinster Bio-Äpfel aus den Gärten rundherum (wir haben leider keinen Apfelbaum). Es ist mir unverständlich, warum es hier Leute gibt, die sich diese verstrahlten Äpfel aus Spanien oder sonst woher kaufen, wenn sie hier überall unbehandelt wachsen. Der Mensch scheint so desorientiert, dass er zu blöd ist, an einen Baum zu gehen und die Äpfel abzupflücken. An jedem Feldweg, der zu einem Wald führt, stehen Obstbäume – ob nun Apfel, Pflaume oder was auch immer… Ich werde es wohl nie verstehen…

Wir haben ja bereits vor Jahren eine Osmose-Reverse-Anlage für unser Trinkwasser eingebaut, da wir dem Wasser hier nicht trauten. Jetzt wurde bei Wasseruntersuchungen auch in Brandenburg Ewigkeitschemikalien (PFAS) in erhöhter Dosis gefunden, was uns in unserer Entscheidung mehr als bestätigt. Seit diesem Herbst nun auch mit einer Remineralisierungskartusche.

Wir sind ja nun seit Saisonende fast allein in dieser Wochenendsiedlergemeinschaft, und die Vögel – Rotkehlchen, Meisen, Spatzen, Elstern, Raben – sind unsere Freunde, die hier bei uns bleiben. Natürlich haben wir überall Futtersäulen aufgehängt, damit es ihnen gut geht.

Unsere Kumpels die uns über den Winter begleiten
Meisenknödel sind sehr beliebt…

Sieht man sich die Nachbargärten an, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Da auch hier der Versandhandel aus China angekommen ist, sind die Gärten voll beleuchtet mit irgendwelchem Plastik-Mist, obwohl niemand da ist. Einfach nur, um die Tiere kirre zu machen? Früher – und das kann man in diesem Blog durchaus nachlesen – gab es noch Igel. Denen ist es aber mittlerweile zu hell, um in den Winterschlaf zu kommen. Wie sagte Einstein mal? „Das Universum und die Dummheit des Menschen sind unendlich.“ Er hatte wohl immer recht.

Die fliegenden Gänse oder Enten machen sich auch langsam mit lautem Abschiedsgeschrei auf den Weg in den Süden… Ich wünsche ihnen von ganzem Herzen eine bessere Reise als den Kranichen.

zwischendurch mal bisschen Rohrbruch, der beseitigt werden wollte..

Am 21.11. entschloss ich mich kurzerhand, zu einer Lesung eines Freundes aus den 1980er-Jahren zu fahren. Geralf Pochop, mit dem ich Anfang der 80er-Jahre Punk in der DDR war, stellte sein zweites Buch „Tanz auf dem Vulkan“ vor. Ich muss sagen, es war ein bisschen wie ein Klassentreffen. Nach über 40 Jahren traf ich nicht nur Geralf persönlich, sondern auch Sheela, Jana, Speiche und Torsten wieder. Es war schon gut! Zumal Geralfs erstes Buch der Stein des Anstoßes war, sich rückblickend mit meiner Vergangenheit zu beschäftigen, was wohl in einem Buch enden wird.

Schmatze und dem Schmaterich geht es super… auch wenn ihnen das lange Drinnen-sein manchmal langweilig ist. Aber wer will bei den Temperaturen schon draußen pennen? (Schmatze schläft sowieso nie.)

Schönheitsschlaf ist wichtig…
Unser lieber lustiger Schmaterich

🌾 Landleben in BRB: Der Sommer ist vorbei – Willkommen im Oktober

☔ Ein Sommer voller Regen und geplatzter Pläne

Zack – August, September vorbei, und schon ist Mitte Oktober.

Dieses Jahr ist – wie schon mehrfach erwähnt – ziemlich durchwachsen. Alle möglichen Dinge, die man sich vornimmt, funktionieren nur teilweise – das Wetter spielt einfach nicht mit.

Der Sommer brachte nur wenige Tage, an denen man von früh bis spät kurzärmlig draußen sein konnte. Wind, Regen und Sonne wechselten sich oft mehrmals täglich ab.

🔨 Sommerprojekte im Regen

Viele unserer Sommerpläne – wie das Streichen der Holzhäuser, Terrassen und Gartenmöbel – versanken buchstäblich im Regen. Trotzdem gab es auch schöne Momente: Abende auf der Terrasse, laue Luft und gute Gesellschaft – zum Beispiel, als unser Besuch aus der Schweiz kam und drei Tage lang Brandenburg erkundete.

 

Unser Besuch, 3 Apfel lang

Unsere gute alte Feuertonne, seit zehn Jahren im Einsatz, bekam dieses Jahr ein Update. Ursprünglich war sie ein alter Bäckerkessel, inzwischen jedoch rostig geworden. Also habe ich sie „tiefergelegt“: Loch ausheben, Steinbett verlegen, Wasserablauf schaffen – fertig.

🍑 Das Gartenjahr 2025: Ein Sommer voller Steinobst

Dieses Jahr war eindeutig das Jahr des Steinobstes. Der Pfirsichbaum hing so voll wie nie – nach vier Wochen konnte ich sie kaum noch sehen (oder essen).

Auch die Kirschbäume müssen dringend beschnitten werden. Einen habe ich immerhin schon geschafft – kleine Fortschritte zählen!

Kirschbaum beschneiden

❄️ Vorbereitungen auf den Winter

Da der Winter (angeblich ein Jahrhundertwinter) bald kommt, hieß es zwischendurch: Schornstein fegen, Kamin auseinanderbauen, alles gründlich reinigen, und wieder zusammenbauen.

Wir haben etliche Hecken im Garten. Und obwohl ich kein großer Heckenschneide-Fan bin, müssen sie ab und an gestutzt werden. Sonst werden sie unten kahl und treiben nur noch oben aus – das will man schließlich auch nicht.

🍄 Pilzsaison, Erinnerungen und Abschied

Die Pilzsaison in Brandenburg wurde von meiner Frau ab Anfang September sehnsüchtig erwartet – und irgendwann ging’s dann tatsächlich los. Dörte musste wieder kiloweise Steinpilze und Maronen trocknen – ein echter Herbstklassiker!

Am 7. Oktober jährte sich zum fünften Mal der Todestag meiner geliebten Bulldogge Alwin, die ich bis heute unendlich vermisse. Und am 8. Oktober verstarb zu allem Überfluss mein Freund Joe nach langer, schwerer Krankheit.

Eine Seele von Hund – was haben wir uns gefreut, wenn wir uns hier trafen. Wir waren die beiden alten Säcke, die sich sofort verstanden.

Lieber Joe – ich werde dich in meinem Herzen behalten. Run free! 🕊️

🌼 Gartenarbeit im Herbst: Wenn Stromkabel und Blumenbeete rufen

Meine Frau hat dieses Jahr im Garten viele neue Blumen gepflanzt – sah wirklich schön aus. Die Chilis gedeihen ebenfalls prächtig, aber insgesamt geht der Garten langsam in den Winterschlaf über.

Einblick ins Gewächshaus

Vor zwei Wochen dann die ernüchternde Erkenntnis: Das Hauptstromkabel der Ponderosa hat den Geist aufgegeben. Also hieß es: Garten aufgraben, Weg aufreißen (ein schön festgefahrener Steinweg …). Was für eine Schufterei!

Nächste Woche wird das Kabel neu verlegt und vom Elektromeister angeschlossen – wieder mal eine Aktion, die nicht geplant war, aber perfekt zu diesem Jahr passt.

Der wilde Wein, der mich sonst nur nervt, zeigt sich jetzt in seinen schönsten Farben – leuchtend rot, kräftig und einfach wunderschön. 🍁

🐾 Katzen, Kamin und kalte Nächte

Den Katzen geht’s gut – auch wenn sich der Schmater ab und zu mal mit wem auch immer prügeln muss. Die Nächte werden mittlerweile ernsthaft frisch – nächste Nacht ist sogar Bodenfrost angekündigt.

Bisher nutzen wir noch die Klimaanlage, die dank unserer Photovoltaikanlage wirklich effizient läuft. Aber heute Abend werden wir wohl den Kamin anwerfen – der Schmatze wird sich freuen. Und wir natürlich auch. 🔥

🌙 Fazit: Ein durchwachsenes, aber lebenswertes Jahr

2025 war bisher ein Jahr voller Regen, kleiner Katastrophen und schöner Momente. Ein bisschen Chaos, ein bisschen Sonne – aber vor allem echtes Landleben in Brandenburg.

Und genau das macht es am Ende doch wieder besonders. 🌾

Juni 2025: Technik-Crash, Hitze & Neil Young live

Rückblick: Mein chaotischer Juni 2025 – Technikfrust, Sommerhitze und ein Konzert-Highlight

Der Juni 2025 war kein leichter Monat – zwischen Wetterkapriolen, Technik-Desastern und tropischer Hitze gab es wenig Raum für Produktivität. Aber ein paar Highlights waren dann doch dabei.

Wetterextreme im Juni: Von Sturm bis Hitzewelle

Der Monat hatte es wettertechnisch in sich:
Stürme, Starkregen, drückende Hitze – alles war dabei. An Tagen mit 35 bis 38 Grad am Abend war an konzentriertes Arbeiten nicht zu denken. Da ging’s nur noch ums Durchhalten.

Technikausfall: MacBook Air kaputt, Mac Mini reaktiviert

Anfang Juni verabschiedete sich mein treuer Begleiter – ein 13 Jahre altes MacBook Air. Totalausfall.
Also Umstieg auf einen alten Mac Mini, der nach mehreren Jahren im Standby erst einmal auf den neuesten Stand gebracht werden musste: Updates über Updates.

Doch das war erst der Anfang:
Meine Adobe Creative Suite 5.0 (von ca. 2010) läuft auf dem aktuellen Betriebssystem nicht mehr – und damit auch nicht Photoshop, Illustrator oder InDesign.
Ein Glück, dass wenigstens eine alte Version von Pixelmator noch zuverlässig arbeitet.

Bildbearbeitung: Alternativen zu Capture One & Lightroom

Da ich Capture One als Ersatz für das für mich unbrauchbare Lightroom genutzt hatte, brauchte ich jetzt eine neue Lösung.
Die Wahl fiel auf die Software meiner Olympus-Kamera – und siehe da: Sie läuft problemlos.

Natürlich hatte ich kein vollständiges Backup vom MacBook Air. Nur hier und da ein paar verstreute Dateien. Also: Datenrettung durch manuelles Durchforsten aller Festplatten. Ein enormer Zeitfresser!

Dorfleben & Natur: Nilgänse am Teich und Sturmglück

Am Dorfteich hat sich was getan: Nilgänse mit Nachwuchs!
Zum Glück blieben wir von den schlimmsten Stürmen weitgehend verschont. In Berlin war es deutlich heftiger – wir hatten wirklich Glück.

Auch den Katzen ging’s den Umständen entsprechend gut – aber die Hitze war selbst für sie eine echte Herausforderung. Mein Freund Joe hat ebenfalls schwer unter den Temperaturen gelitten.

Nielgans-in-brandenburg
Nielgaense
Die üben fleissig schwimmen
Mein guter Freund Joe <3

Highlight: Neil Young live in der Waldbühne Berlin

Trotz aller Widrigkeiten hatte der Monat ein echtes Highlight:
Neil Young live in der Waldbühne Berlin – was für ein großartiges Konzert!
Wir gönnen uns selten solche Events, aber Neil in dieser Location? Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Es hat sich voll und ganz gelohnt.

Neil-Young-Berlin

Frischer Look: Die Terrasse blüht wieder auf

Nach zwei Jahren Dornröschenschlaf wurde unsere Terrasse wiederbelebt – jetzt ist sie so chic und farbenfroh wie nie zuvor. Ein echtes Upgrade für laue Sommerabende.

Unsere geliebten Rosen bleiben uns treu

Der Herbst ist in Brandenburg angekommen.


Das Wetter hin und her ist an Beständigkeit nicht zu überbieten. So sucht man vergebens nach Motivation und Tatendrang.
So wechselt das Wetter von fast Bodenfrost Nachts auf 20 Grad am Tage. Sonne, Regen, Wind und Sturm wechseln sich ab, manchmal mehrmals am Tag.
Okay, es ist Herbst wie er eben im Buche steht.

Die Trompeten der Lüfte, die Kraniche, sammeln sich um gen Süden zu fliegen.
Hecken und Rasen mussten in Form gebracht werden, oder werden noch. Zwischendurch, wenn es das Wetter zugelassen hat der Bau der Kellertreppenüberdachung.
Heißt, ständiges heraus und rein räumen des Werkzeuges, weil mal Sonne mal Regen.

Kanthölzer-richenn
Ich arbeite hier mit Preiswerten Konstruktionsholz, heißt es kostet nur ein Drittel von richtigem Bauholz macht dafür aber mehr Arbeit. Nach dem Längenschnitt muss jeder Balken gehobelt werden, um ihn zumindest annähernd in Form zu bekommen denn gerade ist da nicht ein Kantholz


Danach muss das natürlich alles noch Lasiert werden, wie bei uns immer mit Remmers Lasur. Das ganze muss dann natürlich noch trocknen wenns gerade mal nicht regnet.

Ständerwerk-aus-holz
Als Erstes das Ständerwerk an der Ponderosa in Lot gebracht, natürlich wie fast immer mit Freund Berni (DANKE!) denn gewisse Sachen sind allein einfach viel zu aufwendig.
fachwerk-aus-holz
Später dann das gegenüberliegende Ständerwerk dann aufgebaut.
Es folgten die geschenkten Fensterbretter sowie das Dach aus OSB-Platten und Dachpappe.
Es folgten die geschenkten Fensterbretter sowie das Dach aus OSB-Platten und Dachpappe.
kellertreppenüberdachung-selbst-gebaut
Neulich hatte ich das Glück jemanden zu finden (Danke Rob)der auch schwer heben kann, was hier in der Gegend eher selten ist. Und Zack waren die ebenfalls geschenkten Riesenscheiben drin.

Das hintere Fenster werden Berni und ich wohl noch diese Woche verbauen und dann ist nur noch der Boden des Hochbodens zu verlegen und dieses Projekt vorerst abgeschlossen. Der Garten liegt mittlerweile so ziemlich brach.

chilis-im-garten
Im Großem Gewächshaus geben die Chilis nochmal alles. Auch unsere geliebten Paten haben die Kälte überstanden.
chilis-selbstversorgergarten
der-pate
Der Pate


Die Frau ist wie jedes Jahr dem Pilzwahn verfallen und unser Dörrautomat hat echt rund um die Uhr zu tun.
Den Katzen geht es natürlich prächtigst, die Herrschaften schlafen halt viel und sind ansonsten mit niedlich sein, fressen und Putzen beschäftigt.

schlafende-Katze
Unsere alte Lady…
schlafender-kater
Unser lustiger Kater
feuerschale-im-garten
…zwischendurch natürlich immer mal wieder Feuertonne

Heißer August & Anfang September in BRB


Heiß umschreibt es nur so lala – extrem Heiß passt besser.
Unglaubliche Temperaturen von 30-34 grad im Schatten liegen in Brandenburg hinter uns.
Die Sonne schien erbarmungslos auf die Gärten und Felder 11-13 Stunden am Tag.
Das heißt: Man steht früh auf und versucht alles im Garten bis spätestens um 11 erledigt zu haben, danach verbrennt man einfach nur noch.
Bis gestern, denn heute ist Dauerregen angesagt und Mitte der Woche Höchsttemperaturen von 12 Grad oder sowas, heißt mal eben 20 Grad weniger. Die Nächte sollen abkühlen bis auf 7 Grad. Abruptes Ende eines Sommers.
Was die Pflanzen nun davon halten, wie sie das überstehen, keine Ahnung, wir werden es sehen.
Der Garte machte alles in allem was er sollte. Natürlich auch viele Sachen auf einmal – wie immer so das man nicht alles ernten und verarbeiten konnte.
Der Pfirsichbaum trug dieses Jahr sehr mäßig, das meiste war denn auch schimmlig.

Pfirsichbaum

Die beiden Holundersträucher wuchsen gen Himmel, nach dem sie voriges Jahr pausierten. Einen konnten wir zur Hälfte abernten und unseren geliebten Direktsaft für den Winter herstellen.

hollunderstrauch-im-garten


Die Kürbisse übertrieben es dieses Jahr… zu viele.

kuerbis

Tomaten kann kaum noch jemand sehen und unsere geliebten Chilis blieben uns auch dieses Jahr treu. Die Gurken sahen schrecklich aus doch beschenkten uns noch lange mit Ihren Früchten. Den Nacktschnecken gefällt unser Garten natürlich nach wie vor. Heute jedoch seit langen ein Regentag, sie werden sich durch unseren gerade wachsenden Spinat freuen und ihn niedermachen.

chili-im-gewaechshaus

Die Störche haben Ihre 3 Jungen durchgebracht und wie Jedes Jahr ende August, den Weg in den Süden angetreten.
Mal sehen, was der September / Oktober kann, ob ich meine Motivation für was auch immer wiederfinde, denn die hatte ich in den vergangenen Wochen vergeblich gesucht.
Etliches steht noch auf dem Zettel. Die Kellertreppenüberdachung will gebaut werden, eine überdachte Stapelhilfe für das im Winter zu machende Holz, wäre auch nicht schlecht. Die Hütten und Terrassen würden sich über eine Auffrischung der Lasur freuen…trallala…

Nach der Kälte kam die schwüle Hitze nach Brb.

Der Juli – insgesamt vom Wetter her eher anstrengend, was jedoch auch an meinem zunehmenden Alter liegen kann. Man könnte es kurz machen und schreiben: Der Juli war vom Wetter her sehr wechselhaft – Punkt.

Jo- anfänglich kalt folgte eine Hitzewelle, die es in sich hatte…über 30 Grad und 10-16 Stunden Sonne. Unterbrochen wurde es von sintflutartigem Regen. Eimerweise schüttete es so das Wiesen und Felder unter Wasser standen. Allerdings blieben wir von den Massen an Regen wie in Süddeutschland zum Glück verschont. Doch hatten wir durch diesen wechsel von Hitze und Regen mit extremer Schwüle zu kämpfen. Luftfeuchtigkeit über 90 % macht eigentlich auch alles platt, Pflanzen, Tiere und Menschen. Wobei ….

Nacktschneckenfrass
Nacktschnecken zu hunderten ruinierten auch hier in der Gegend und auch bei uns im Selbstversorger Garten einiges.

Der Elan hier körperlich etwas zu tun sank teilweise auf null, Überlebensmodus wurde eingeschaltet. Das ist wohl der Preis, den man Zahlt, wenn man eben nicht in irgendeinem Haus wohnt, sondern in einer Gartenlaube. Die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen tun natürlich auch bei den Pflanzen Schäden anrichten. Von Mehltau über faule Tomaten usw.Die Rosen haben Ihre erste Runde durch und sind beschnitten. Der Lavendel wird in den nächsten 2 Wochen wohl auch beschnitten werden in der Hoffnung das auch er ne 2. Runde dreht. Wie zu sehen ist mein geliebter Hibiskus auch wiedergekommen. Ernten konnten wie neben Kartoffeln und Möhren auch viele Gurken so das unsere beiden Gewürzgurkenfässer fast voll sind. Endlich mal wieder.Die Chilis tun, was Sie sollen also, wollen wir uns nicht beschweren, wir hatten stand heute, schon schlechtere Gartenjahre.Zu dem Garten demnächst mehr, dieser Beitrag ist dafür sehr Katzenlastig, haha

Gartenkatze
…seit fast 4 Jahren bei uns und weit über 20 Jahre alt – unsere Schmatze
geweachshaus-gurken-garten
Die Einlegergurken machen uns dieses Jahr Freude
Garten-Kater
Schmater, unser zugelaufener Kater
selbstversorgergarten
…eine unserer ersten Ernten
Bunter-gartenkatze
…auch wenn Sie nicht mehr soooo viel unterwegs ist, hat Sie gern alles im Blick
Kater-im-garten
Schmaterich ist immer auf der suche nach Fressen…Grashüpfer, Mäuse…
bunte-gluecks-katze
Schmatze, die Katze mit den Goldenen Augen – Sie liebt die Sonne
Jeder schattige Platz ist gern benutzt
Die ehemals Pooltreppe ist sehr begehrt, wer zu erst kommt – liegt zuerst..
Der Kater liegt wie gesagt da auch gern. Er ist der schärfste, das Bild eher unscharf vor Lachen