40 Grad im Anmarsch: Dachdämmung & Sommer im Garten

Nach einem kurzen, wirklich kalten Wettereinbruch, den man wohl Schafskälte nennt, kam die Sonne zurück. Die Temperaturen sollen nun auch hier auf über 40 Grad steigen. Wie im vorigen Post schon erwähnt, macht man bei der Hitze ab Mittag gar nix mehr.

Ich widme mich dem Projekt, das Dach der Ponderosa zu dämmen. Dazu mussten erst mal OSB-Platten besorgt werden, was mit unserem Auto von der Größe her nicht möglich ist. Also einen Kollegen gefragt, der so nett war, mit mir den nächsten Baumarkt anzufahren.

Blockhausdecke
Dann erst mal die Stoffverkleidung von vor Jahren von der Decke entfernen.
Dann ging es weiter mit unserem Freund Fredi: OSB-Platten zuschneiden und unter die Decke bekommen. Nach einem Tag war die erste Hälfte geschafft – und ich auch!

Zwei Tage später das gleiche Spiel mit unserem Freund Rob. Allein wäre das nicht händelbar gewesen. Danke euch beiden für die Hilfe.Am Folgetag brachte ich noch irgendwas um die 20 Leisten drumherum an.

Genialerweise hatte unser lieber Nachbar Steve gleich am nächsten Tag Zeit, sein Side Business – Dach dämmen mit Cellulose einblasen – zu bewerkstelligen. Alles in allem hatten wir damit einen guten Lauf.

Nun möchte die Frau demnächst noch die Decke mit Stoff verkleiden, was nochmal eine Aktion wird. Das Überkopfarbeiten ist doch sehr anstrengend, habe ich festgestellt.

Der Garten macht, was er soll … die grüne Hölle lebt! 

Hirschkäfer
Inklusive unserer Hirschkäfer.
Hirschkäfer-brandenburg
So viele Engerlinge wie dieses Jahr hatten wir sowieso noch nie.

In der Erde beim Auflockern für die Beete ab und an, ja, aber dieses Jahr selbst in den großen Maurerkübeln, die wir als Pflanztöpfe benutzen – unzählige. Wir haben sie umgesetzt und gut ist.

garten-knirschen
Der erste Kirschbaum hat fertig. Die elendige Hitze, gepaart mit ein paar Schauern zwischendrin, lässt die Früchte bereits am Baum schimmeln.

Aber hey … im Moment macht der Garten Schlaraffenland-Modus. 

Man geht raus und pflückt sich sein Obst fürs Morgenmüsli. Besser geht nicht.

Den Katzen geht’s beiden gut und sie machen bei diesem heißen Wetter das einzig Richtige … schlafen. 🙂

Unsere liebe Schmatze
Unser niedlicher Schmaterich

Als Nächstes stehen also die Deckenverkleidung der Ponderosa sowie die Photovoltaikanlage auf dem Plan, die auf das Dach der Terrasse gebaut werden soll. Es bleibt spannend und wird hoffentlich etwas kühler … 40 Grad müssen ja nun nicht unbedingt sein.

Die Bauernregel sagt jedoch etwas anderes:

„Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“

Tja … ratet mal, um welchen Tag es sich handelt … genau, den 27. Juni. Da werden hier 41 Grad vorhergesagt.

Die Frau hat erstmalig im Sommer hier beschlossen, nicht mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Der Rückweg, 8 km Landstraße, wäre nachmittags einfach zu heiß und anstrengend.

Gartenhaus
Ach so, fast vergessen: Ein Blockhaus hab ich ja auch noch mit aufgebaut … 🙂
Auch sehr schön dieses Jahr..:)

April, April – macht, was er will

Das Wetter macht einfach da weiter, wo es Mitte/Ende März aufgehört hat: ein bisschen Sonne, ein bisschen Wolken, hier und da Wind und leider zu wenig Regen. Und wenn es dann mal regnet, natürlich bevorzugt am Wochenende – sehr zur Freude aller, die unter der Woche arbeiten und sich eigentlich um Garten und Co. kümmern wollen. Typisch April eben.

Im Garten geht’s trotzdem Stück für Stück voran. Ich habe mich an die Hecken gemacht und sie in Form gebracht, während meine Frau fleißig die Beete vorbereitet hat, damit alles startklar für die Saison ist.

Die Katzen genießen das Ganze auf ihre eigene Art: 8 bis 12 Stunden draußen in der Sonne – besser kann man den Frühling wohl nicht verbringen.

Schmatze die Katze am Katzengras
Der Schmaler Kater beim Relaxen

Und die Obstbäume? Die geben richtig Gas und stehen in voller Blüte.

Pfirsichblüte
Kirschblüte
Birnenblüte
Rosen und Tulpen am Dakota Home

Klar, durch das wechselhafte Wetter schafft man nicht riesig viel auf einmal. Aber hey – es ist April. Und irgendwie geht’s ja doch immer ein Stück vorwärts.

Aprilwetter Mitte März in Brandenburg

Mitte März – und das Aprilwetter hat sich schon mal warmgelaufen. Es ging weiter mit sonnig-wolkigen Tagen, Regen gab es höchstens in homöopathischen Dosen. Was allerdings zuverlässig blieb: die kalten Nächte. Teilweise mit Minusgraden, sodass der Kamin abends und nachts immer noch treu seinen Dienst verrichtet.

Unsere drei übernommenen Süßkirschbäume stehen auch noch da – einer davon hat vor paar Tagen Bekanntschaft mit meiner „Baumschneidekunst“ gemacht. Ich habe ihn „irgendwie“ beschnitten. So weit man eben rankommt.

Kirschbaum
Geschnittener Kirschbaum im März

Ganz nach dem Motto: „Jedes Jahr mindestens ein Blockhaus“ ging es dann beim netten Nachbarn zur Sache. Vier Tage hat das Ganze gedauert – hauptsächlich, weil der Unterbau gefühlt eine Wissenschaft für sich war. Grosser Dank geht an Bernhard!

Unterkonstruktion
Der Aufbau selbst? Fast schon entspannt.
Wenn die Basis stimmt, steht das Häuschen zu zweit an einem Tag. Naja… zumindest fast.

Dach, Fußboden und der ganze Kleinkram sorgen dann doch dafür, dass es nicht ganz so schnell geht.

Und natürlich – wie sollte es anders sein – spielte das Wetter nicht wirklich mit. Sonne, Wolken, Regen und Graupelschauer im munteren Wechsel. Ergebnis: Die Schweißbahnen fürs Dach warten noch immer auf ihren Einsatz.


Auch im Garten wurde ordentlich gewerkelt. 

Eine der Rosen an der Ponderosa musste radikal dran glauben.
2 Schubkarren voll
Ihr letzter Auftritt: ein sonniger Sonntagmittag und die Feuertonne.

Die abgeschnittenen Kirschbaumäste haben es immerhin noch zu Hackschnitzeln gebracht – ein würdigeres Ende, könnte man sagen.

Dafür zeigt sich die Sonne in den letzten Tagen von ihrer besten Seite.

Die ersten Tulpen öffnen sich,
und man traut sich kaum, es auszusprechen: Es wird tatsächlich Frühling.

Währenddessen tritt die Frau jeden Tag tapfer in die Pedale – 8 Kilometer bis zur Werkstatt. Nicht aus sportlichem Ehrgeiz, sondern weil die Busverbindung… sagen wir… ausbaufähig ist. In den Ferien wie jetzt kann man es auch einfacher formulieren: Es fährt praktisch nichts. Willkommen im Flächenland Brandenburg. 

Und nach 8 Kilometern bei Minusgraden sehen Handschuhe dann eben so aus, wie sie aussehen…

Dafür geht es unseren gefiederten Mitbewohnern bestens. Die Vögel sind zahlreich unterwegs, und den Storch habe ich neulich endlich mal mit dem Fotoapparat erwischt – direkt in seinem Nest. 

Unser geliebter Storch

Beide sind zurück und scheinen erstmal klar Schiff machen zu müssen. Verständlich, nachdem zwischenzeitlich Gänse dort eingezogen waren.

Bergfinken, Grünfinken und Haussperlinge
Nochmal der Bergfink von vorne
Unser Sonnenschein, Schmatze, die Katze
Wildtulpen an Alwins Grab
Der Sibirische Blaustern und die Wildtulpen bei Alwin waren die ersten blühenden Blumen hier.

Frühling auf Brandenburgisch eben – ein bisschen rau, ein bisschen chaotisch, aber irgendwie genau richtig.

Zwei frühlingshafte Wochen in Brandenburg

liegen hinter uns. Noch am 21. oder 22. Februar hatten wir nachts minus 10 Grad – nur wenige Tage später, am 26.02., kletterte das Thermometer schon auf +17 Grad. Dazu tagelang Sonnenschein zwischen sieben und zehn Stunden. Unser Kamin durfte tagsüber Pause machen, und im Haus hatten wir trotzdem angenehme 20 bis 22 Grad – mit ein wenig Unterstützung der Klimaanlage.

Die Nächte sind allerdings noch frisch genug, dass der Kamin abends wieder in Gang gesetzt wird.

Krokusse-im-garten
An Alwins Grab sind, wie jedes Jahr, die ersten Krokusse erschienen und blühen in voller Farbenpracht.
eichen-holzmiete
Ich habe die Zeit genutzt, um etwa vier bis fünf Tonnen Eiche zu spalten und eine neue Holzmiete aufzubauen.
Und die Sonnenuntergänge im Frühjahr – die sind nach wie vor spektakulär.

Nun scheint es wieder etwas kälter zu werden.

Storch-in-brandenburg
Den Storch hat das allerdings nicht davon abgehalten, zurückzukehren.

Unser Freundeskreis unter den Vögeln wächst ohnehin stetig.

Selbst Stare – die mittlerweile unter Schutz stehen –
…tauchen regelmäßig an unseren Futterstellen auf.

Schmater, der Kater, streunt inzwischen auch wieder so manche Nacht draußen herum.

…oder hängt mal lässig neben dem Mann auf dem Stuhl rum.
Gartenkatze
Und seine liebste Schmatze sucht sich an sonnigen Tagen gern einen geschützten Platz mitten in den Rosen.

Ich muss dabei oft genau hinschauen, was sie da eigentlich treibt, wenn sie mit Kopf – und vor allem mit den Augen – millimetergenau vor den Rosendornen einparkt.

Nächste Woche werde ich mich wohl um den Schnitt der Kirschbäume kümmern, auch wenn ich damit etwas spät dran bin. Die Rosen wollen ebenfalls gekürzt werden. Die Frau ist ohnehin schon draußen an den Beeten zugange: Zwiebeln und Möhren sind bereits gesät, Tomaten, Chilis und Paprika stehen in der Anzucht.

Währenddessen grassiert in Brandenburgs tierquälerischen Mastanlagen weiterhin die New-Castle-Krankheit – und man tötet und tötet …

Also: Auf ins Frühjahr 2026.

Cheers.

Dauerfrostende in Ost-Brandenburg 2026

Ende Februar 2026 – und nach dem Dauerfrost folgt die Schlammschlacht. Nach zwei Monaten Dauerfrost mit teilweise extremen Minusgraden schmilzt nun der Schnee. Doch der Boden ist so tief gefroren, dass er kein Wasser aufnehmen kann. Das ist schlecht, denn es ist nicht nur der Schnee, der geschmolzen ist – mit den milderen Temperaturen setzte auch Dauerregen ein, der nun auf dem Boden liegen bleibt und alle Wiesen und Wege in kleine Seen verwandelt.

Der Presse kann man entnehmen, dass in Ostbrandenburg wieder in einem Großmastbetrieb für Enten die Vogelgrippe ausgebrochen ist. Die Schuld wird erneut den zurückkehrenden Wildvögeln gegeben, die das Virus angeblich eingeschleppt haben sollen. Als ob Wildvögel in Mastbetriebe einbrechen und sich dort niederlassen würden. Der Mensch ist wirklich das dümmste und perfideste Lebewesen auf diesem Planeten.

Bereits jetzt, am zweiten Tag ohne Dauerfrost, zeigen sich die ersten Tulpenspitzen im Boden. Wir hoffen, dass wir das Gröbste des kältesten Winters seit 16 Jahren hinter uns gebracht haben.

Unsere treuen Winterbegleiter – wie zum Beispiel Kohlmeisen, Rotkehlchen, Tannenmeisen, Blaumeisen, Schwanzmeisen, Amseln, Feldsperlinge und selten auch einmal ein Gartenrotschwanz – lassen es sich weiterhin an unseren Futtersäulen gutgehen. Wen wundert es? Im großen Umkreis unseres Grundstücks kümmert sich außer uns niemand um sie. Es ist schön, sie hier zu haben, auch wenn das natürlich seinen Preis hat: Über 100 Meisenknödel, an die 20 Kilogramm Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und mehr als 20 Kilogramm gemischtes Vogelfutter sind bereits verbraucht.

Die Holzmiete war eigentlich für den kommenden Winter gedacht…
doch ich habe sie nun bereits trocken gestapelt, da der Vorrat für diesen Winter (12 Raummeter) schon aufgebraucht war.
alle alle

Das LAB wird bei extremen Temperaturen mit einem Außenwand-Gasheizer beheizt – ich bin inzwischen bei Flasche Nummer acht angekommen (à 24 € pro Flasche). Und das, wie gesagt, nur um die Hütte innen frostfrei zu halten.

Den Katzen geht es rundum gut. Sobald sich die Sonne zeigt, versucht unsere alte Katze „Schmatze“, einen warmen Sonnenplatz zu ergattern. Insgesamt waren die Monate des Eises wohl auch für die beiden ziemlich anstrengend, denn bei diesem Wetter wollten sie kaum nach draußen.

Die ewige Eiszeit in Brandenburg 2026

Hat sie nun endlich Pause? Seit zwei Tagen gibt es zumindest tagsüber keine Minusgrade mehr. Es fühlt sich fast schon nach Frühling an – wäre da nicht die nach wie vor vorhandene Glätte auf den Wegen.

Hinter uns liegen, man kann es durchaus so nennen, für hiesige Verhältnisse echte Eiszeit-Wochen. Glättewarnungen, Bus- und Zugausfälle sowie zahlreiche Unfälle aufgrund der Witterung prägten den Alltag. Als Kanadier würde man darüber vermutlich nur müde lächeln, denn Dauerfrost um minus 10 bis 17 Grad ist dort nichts Besonderes. Für Deutschland jedoch war es der kälteste Januar und Anfang Februar seit 16 Jahren.

…sogar die Ostsee ist zugefroren..

Neben Glätte und eisigen Temperaturen, zusätzlich befeuert durch einen unangenehmen Ostwind, stellten sich vor jeder Autofahrt neue Herausforderungen. Das gesamte Auto glich einer Eisskulptur: Karosserie und Scheiben waren von bis zu einem Zentimeter dicken Eisschichten überzogen. Nach dem mühsamen Freikratzen der Scheiben folgte direkt das nächste Problem – die Türen waren zugefroren.

Zwar hatte ich die Türgummis zuvor mit Gummipflege behandelt, doch das half zunächst kaum. Meist ließ sich zumindest eine hintere Tür öffnen. Durch diese kroch man dann zum Vordersitz und hoffte, dass die Batterie noch genug Kraft hatte, um den Motor zu starten. Wir hatten Glück.

Das Fahren auf vereisten Straßen war schließlich die nächste Herausforderung. Rückblickend kann man sagen, dass es der mit Abstand schlimmste Monat war, seit wir hier leben. Ein echter Nerv. Und als wäre das nicht genug, ist auch der ursprünglich geplante Holzvorrat für diesen Winter inzwischen aufgebraucht. Zum Glück habe ich in den vergangenen Jahren gut vorgesorgt, sodass wir keine Not leiden müssen. Trotzdem nervt es, Anfang Februar bereits zwölf Raummeter Holz verbraucht zu haben.

Auch die Katzen bekommen langsam einen Lagerkoller. Bei der anhaltenden Glätte blieb selbst der Kater lieber drinnen und beobachtete die Vögel vom Warmen aus im Garten. 

Apropos Vögel: Jeden Tag versammeln sich ganze Schwärme an unseren Futterstellen – das Mindeste, was wir für unsere gefiederten Winterbegleiter tun können.

Nun bleibt nur eines: Wir hoffen und warten auf den Frühling.

Minus 17 Grad in Brandenburg: Winter, Holz und Katzen

Kalt ist es schon im Dezember gewesen. Anfang Januar sinken die Temperaturen von anfänglich –4 bis –7 Grad immer weiter. Tagsüber fällt Schnee. Dann zeigt uns das Wetter, wie es sich bei minus 12 Grad anfühlt, um schließlich bei Dauerfrost um die minus 17 Grad zu enden.

Wir in Brandenburg hatten mit dem Schnee noch Glück – alles halb so wild. Doch der Frost traf auch uns: Schulbefreiungen und Warnungen vor spiegelglatten Straßen, was hier im Dorf sogar dazu genutzt wurde, auf der Straße Schlittschuh zu laufen.

Dauerfrost und leere Holzvorräte
Dauerfrost und leere Holzvorräte

Der Holzvorrat für Januar war somit bereits am 10. Januar verbrannt. Bei diesen Temperaturen verheizt man in einer Gartenhütte pro Tag mehrere Schubkarren Holz.

Die liebe Schmatze bewegt sich bei diesen Temperaturen draußen kaum noch, höchstens ganz selten

Garten-katze-im-schnee
so wie hier..

. Zu kalt für ihre ohnehin steifen Knochen. Der Platz vor dem Kamin ist sehr begehrt, aber Schmatze teilt nicht gerne.

Schmatze, Schmater und der Kamin

Der Kater Schmater nimmt es meist gelassen und ist dann eben auf seinem Eames-Stuhl dauer-niedlich. Tagsüber ist er öfter draußen, um nach dem Rechten zu sehen, nachts ist es drinnen – nach Möglichkeit im Bett jedoch am gemütlichsten.

Der Dauerfrost ist abgezogen, zwei oder drei Grad plus fühlen sich wie Frühling an … sind es jedoch leider nicht. Die nächsten frostigen Tage sollen in etwa einer Woche hier ankommen.

Dez. 2025 – Feuertonne zur Sonnenwende, Corona und Nächte mit –10 Grad

Zur Feier der Sonnenwende gönnte ich mir und dem Garten mal ein Freudenfür. Ab jetzt wird es wieder heller. 

Die Frau brachte danach erstmal Corona aus dem Schulbus mit nach Hause. Wir ergriffen alle Möglichkeiten, eine Ansteckung meinerseits zu verhindern, und schliefen Nächte-lang in der Werkstatt.

Nach 4 Tagen kam es auch in Form von extremem Schüttelfrost über mich. Und ich kann sagen: Das war schon ziemlicher Scheiß Nach einem Tag ging es wieder, Kopfschmerzen kamen und gingen und nach 3 Tagen war es nicht mehr schlimm, außer dass man hustet und mega schlapp ist. Die Temperaturen brachen vor Weihnachten ziemlich ein – nachts –10 bis –13 Grad, tagsüber immer irgendwas unter null … Dauerfrost halt. Mittlerweile haben sich die Temperaturen wieder gemildert und wir leben zumindest tagsüber mit + 2–4 Grad und Sonne scheint auch ab und an. Angeblich laut Presse das wohl kälteste Weihnachten seit 15 Jahren. Den Katzen geht es gut. Der Kater muss tagsüber bei Sonne draußen viel regieren gehen … die 800 Quadratmeter wollen bewacht sein. Schmatze interessiert das alles nicht. Warm muss es sein und keiner soll tagsüber im Bett liegen, da sie unbedingt ihre Ruhe haben möchte.

Zum Jahresende bekamen wir nochmal besuch von meiner Tochter mit Mann und meinem Enkelsohn, es war uns ein Fest. Sylvester verbrachte der arme Schmaterich unterm Bett, das mit dem Geknalle nervte Ihn zu Tode und er hatte Angst. Schmatze relaxte mit Ihrer Schwerhörigkeit vor dem Kamin und verstand die Aufregung des Katers nicht.

Ich wünsche allen Lesern dieses Block ein Tolles 2026 mit viel Gesundheit und Spass!

🌾 Landleben in BRB: Der Sommer ist vorbei – Willkommen im Oktober

☔ Ein Sommer voller Regen und geplatzter Pläne

Zack – August, September vorbei, und schon ist Mitte Oktober.

Dieses Jahr ist – wie schon mehrfach erwähnt – ziemlich durchwachsen. Alle möglichen Dinge, die man sich vornimmt, funktionieren nur teilweise – das Wetter spielt einfach nicht mit.

Der Sommer brachte nur wenige Tage, an denen man von früh bis spät kurzärmlig draußen sein konnte. Wind, Regen und Sonne wechselten sich oft mehrmals täglich ab.

🔨 Sommerprojekte im Regen

Viele unserer Sommerpläne – wie das Streichen der Holzhäuser, Terrassen und Gartenmöbel – versanken buchstäblich im Regen. Trotzdem gab es auch schöne Momente: Abende auf der Terrasse, laue Luft und gute Gesellschaft – zum Beispiel, als unser Besuch aus der Schweiz kam und drei Tage lang Brandenburg erkundete.

 

Unser Besuch, 3 Apfel lang

Unsere gute alte Feuertonne, seit zehn Jahren im Einsatz, bekam dieses Jahr ein Update. Ursprünglich war sie ein alter Bäckerkessel, inzwischen jedoch rostig geworden. Also habe ich sie „tiefergelegt“: Loch ausheben, Steinbett verlegen, Wasserablauf schaffen – fertig.

🍑 Das Gartenjahr 2025: Ein Sommer voller Steinobst

Dieses Jahr war eindeutig das Jahr des Steinobstes. Der Pfirsichbaum hing so voll wie nie – nach vier Wochen konnte ich sie kaum noch sehen (oder essen).

Auch die Kirschbäume müssen dringend beschnitten werden. Einen habe ich immerhin schon geschafft – kleine Fortschritte zählen!

Kirschbaum beschneiden

❄️ Vorbereitungen auf den Winter

Da der Winter (angeblich ein Jahrhundertwinter) bald kommt, hieß es zwischendurch: Schornstein fegen, Kamin auseinanderbauen, alles gründlich reinigen, und wieder zusammenbauen.

Wir haben etliche Hecken im Garten. Und obwohl ich kein großer Heckenschneide-Fan bin, müssen sie ab und an gestutzt werden. Sonst werden sie unten kahl und treiben nur noch oben aus – das will man schließlich auch nicht.

🍄 Pilzsaison, Erinnerungen und Abschied

Die Pilzsaison in Brandenburg wurde von meiner Frau ab Anfang September sehnsüchtig erwartet – und irgendwann ging’s dann tatsächlich los. Dörte musste wieder kiloweise Steinpilze und Maronen trocknen – ein echter Herbstklassiker!

Am 7. Oktober jährte sich zum fünften Mal der Todestag meiner geliebten Bulldogge Alwin, die ich bis heute unendlich vermisse. Und am 8. Oktober verstarb zu allem Überfluss mein Freund Joe nach langer, schwerer Krankheit.

Eine Seele von Hund – was haben wir uns gefreut, wenn wir uns hier trafen. Wir waren die beiden alten Säcke, die sich sofort verstanden.

Lieber Joe – ich werde dich in meinem Herzen behalten. Run free! 🕊️

🌼 Gartenarbeit im Herbst: Wenn Stromkabel und Blumenbeete rufen

Meine Frau hat dieses Jahr im Garten viele neue Blumen gepflanzt – sah wirklich schön aus. Die Chilis gedeihen ebenfalls prächtig, aber insgesamt geht der Garten langsam in den Winterschlaf über.

Einblick ins Gewächshaus

Vor zwei Wochen dann die ernüchternde Erkenntnis: Das Hauptstromkabel der Ponderosa hat den Geist aufgegeben. Also hieß es: Garten aufgraben, Weg aufreißen (ein schön festgefahrener Steinweg …). Was für eine Schufterei!

Nächste Woche wird das Kabel neu verlegt und vom Elektromeister angeschlossen – wieder mal eine Aktion, die nicht geplant war, aber perfekt zu diesem Jahr passt.

Der wilde Wein, der mich sonst nur nervt, zeigt sich jetzt in seinen schönsten Farben – leuchtend rot, kräftig und einfach wunderschön. 🍁

🐾 Katzen, Kamin und kalte Nächte

Den Katzen geht’s gut – auch wenn sich der Schmater ab und zu mal mit wem auch immer prügeln muss. Die Nächte werden mittlerweile ernsthaft frisch – nächste Nacht ist sogar Bodenfrost angekündigt.

Bisher nutzen wir noch die Klimaanlage, die dank unserer Photovoltaikanlage wirklich effizient läuft. Aber heute Abend werden wir wohl den Kamin anwerfen – der Schmatze wird sich freuen. Und wir natürlich auch. 🔥

🌙 Fazit: Ein durchwachsenes, aber lebenswertes Jahr

2025 war bisher ein Jahr voller Regen, kleiner Katastrophen und schöner Momente. Ein bisschen Chaos, ein bisschen Sonne – aber vor allem echtes Landleben in Brandenburg.

Und genau das macht es am Ende doch wieder besonders. 🌾

Heißer August & Anfang September in BRB


Heiß umschreibt es nur so lala – extrem Heiß passt besser.
Unglaubliche Temperaturen von 30-34 grad im Schatten liegen in Brandenburg hinter uns.
Die Sonne schien erbarmungslos auf die Gärten und Felder 11-13 Stunden am Tag.
Das heißt: Man steht früh auf und versucht alles im Garten bis spätestens um 11 erledigt zu haben, danach verbrennt man einfach nur noch.
Bis gestern, denn heute ist Dauerregen angesagt und Mitte der Woche Höchsttemperaturen von 12 Grad oder sowas, heißt mal eben 20 Grad weniger. Die Nächte sollen abkühlen bis auf 7 Grad. Abruptes Ende eines Sommers.
Was die Pflanzen nun davon halten, wie sie das überstehen, keine Ahnung, wir werden es sehen.
Der Garte machte alles in allem was er sollte. Natürlich auch viele Sachen auf einmal – wie immer so das man nicht alles ernten und verarbeiten konnte.
Der Pfirsichbaum trug dieses Jahr sehr mäßig, das meiste war denn auch schimmlig.

Pfirsichbaum

Die beiden Holundersträucher wuchsen gen Himmel, nach dem sie voriges Jahr pausierten. Einen konnten wir zur Hälfte abernten und unseren geliebten Direktsaft für den Winter herstellen.

hollunderstrauch-im-garten


Die Kürbisse übertrieben es dieses Jahr… zu viele.

kuerbis

Tomaten kann kaum noch jemand sehen und unsere geliebten Chilis blieben uns auch dieses Jahr treu. Die Gurken sahen schrecklich aus doch beschenkten uns noch lange mit Ihren Früchten. Den Nacktschnecken gefällt unser Garten natürlich nach wie vor. Heute jedoch seit langen ein Regentag, sie werden sich durch unseren gerade wachsenden Spinat freuen und ihn niedermachen.

chili-im-gewaechshaus

Die Störche haben Ihre 3 Jungen durchgebracht und wie Jedes Jahr ende August, den Weg in den Süden angetreten.
Mal sehen, was der September / Oktober kann, ob ich meine Motivation für was auch immer wiederfinde, denn die hatte ich in den vergangenen Wochen vergeblich gesucht.
Etliches steht noch auf dem Zettel. Die Kellertreppenüberdachung will gebaut werden, eine überdachte Stapelhilfe für das im Winter zu machende Holz, wäre auch nicht schlecht. Die Hütten und Terrassen würden sich über eine Auffrischung der Lasur freuen…trallala…