Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang wurde es insgesamt frischer. Aber auch durchaus schön mittendrin.
Die Nächte sind mitunter nur noch 6–8 Grad warm, dafür fühlen sich die Tage mit 20–26 Grad fast noch spätsommerlich an. Natürlich ist es zu dieser Zeit, wie üblich im Herbst, eher wechselhaft. Sonne, Wind und Regen geben sich abwechselnd die Hand.
Nach diesen doch sehr heißen Tagen ist das für mich allerdings eher erholsam.

Ok, Solaranlage
Anfang 2017 baute ich mir ja eine Solaranlage aufs Dach. Eine Inselanlage. Heißt: Die speiste keinerlei Strom ins Netz ein, sondern nur in die Batterien und die Hütte.
Rudimentäre Technik würde ich sagen. APS gab es damals noch nicht und auch die Platten selbst waren bei Weitem nicht so leistungsfähig wie heute. Die Batterien sowieso nicht.
Die ersten Batterien sahen aus wie große LKW-Batterien und wurden zusammengeschlossen. Die waren aber irgendwie Mist. Leistungsarm und überhaupt nicht so das Gelbe vom Ei.
Deshalb beschloss ich irgendwann, als die Technik weiter war, mir bessere von Pylontech zuzulegen. Meine Fresse, die waren echt teuer. Ich glaube, 1.250 Euro das Stück. Ich hatte nach und nach dann drei.
Durch den Aufbau der Solaranlage für die Frau wurde ich meinem Effekta-Wechselrichter gegenüber allerdings immer misstrauischer. Ich muss zugeben, diese Kiste nie wirklich verstanden zu haben.
Er zeigte permanent an, dass die Batterien leer sind, während die Batterieanzeige auf voll stand. Irgendwas machte er und irgendwann gab ich einfach auf. Ich war immer beruhigt, wenn der interne Stromzwischenzähler stillstand.
An einem sonnigen Augusttag stellte ich dann fest, dass die 12 Photovoltaikplatten lediglich einen Input von 23 Watt erzeugen.
23 Watt!
Es müssten eher 2.300 Watt sein.
Nach Überprüfung durch einen Elektromeister war klar: Der Wechselrichter hat keinen Bock mehr auf Solarplatten.
Blöd.

Dieses ewige Nichtwissen, was diese Anlage eigentlich macht, nervte mich nun bereits seit Jahren.




Wechselrichter abbauen samt den Hauptschaltern und die neue Anlage aufbauen.
Die Halterungen konnte ich wiederverwenden.
Die bittere Pille an der ganzen Aktion ist allerdings: Ich kann die für mich teuren Pylontech-Batterien nicht mehr verwenden.
Die haben noch fünf Jahre Garantie.
Braucht jemand welche? Wären sehr preiswert abzugeben! 😁
Dächer, Holunder und die ewige Baustelle
Im August nahm ich mir sieben Tage am Stück und bearbeitete unsere Dächer mit Dachtdichtmasse.
Was ein Aufwand!
Erst grundieren, dann das erste Mal streichen, dann ein zweites Mal … Knie, Rücken, alles tat weh.




Mit ’nem Schuss Rum. Alles im allem dauerte des auch 2 Tage. Korb für Korb von dem Baum holen…
Nun gibt es auf dem Zettel noch etliche Sachen, die auf der ewigen Baustelle Ponderosa erledigt werden müssen.

Klemmte irgendwie.
Der untere Rahmen ist schon ein bisschen nass geworden und offensichtlich mögen die Ameisen das auch.


War nicht einfach.
Fünf Stunden dauerte das Ganze. Mit sehr viel Fluchen und Über-Kopf-Gemache.
Nun ist noch eine Stelle über der Klimaanlage zu dämmen.
Irgendwann und irgendwie vor dem Wintereinbruch.





Nebenher denn noch immerso mal Rasen mähen, Ernten, Giessen..bla
Jetzt reicht’s aber auch mal
Insgesamt ist mir das alles dieses Jahr etwas viel geworden. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich nächstes Jahr keine großen Projekte realisieren möchte.
Ich will mich mehr auf mein Buch konzentrieren.
Das muss schließlich auch irgendwann mal fertig werden.
So, und nun gucken wir mal, was die neue Solaranlage so tut …
Bin gespannt.
























































































